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GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Beraterin Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: A. Wir arbeiten mit der Bürgerbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". B. Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

03.06.2017

Codex Reformation-Kooperation



„Codex Reformation - Kooperation“

„Ablass“ von Konkurrenz – „Einlass“ der Kooperation

Die Grundlagen für die Neue Reformation


Warum eine Neue Reformation erforderlich ist

Das Wort „Reformation“ drückt neutral besehen, einen „Wandlungs-  oder Veränderungsprozess“ aus. Es wird jedoch allgemein – und besonders im Jahre 500 der lutherischen Reformation – noch eher als ein kirchliches Ereignis gesehen.
Wir haben uns für die Nutzung dieses Begriffs entschieden, weil es Zeit ist, uns über einen ähnlich bedeutsamen „Wandlungsweg“ bewusst zu werde, wie er damals stattfand. Erinnern wir uns: Damals ging es um „Ablass von Schuld“. Gegen Geld versprach die kirchliche Obrigkeit, könne man sich „freikaufen“ von „Schuld“. Worum es eigentlich wirklich ging, war Luther und vielen Menschen bewusst. Dieser Widerstand mündete in dem Ergebnis, das wir unter der Bezeichnung „Reformation“ kennen. Es war ein Leidensweg, ein Weg der Spaltung und des Unfriedens. Aber er scheint sich gelohnt zu haben. Die „Parteien“ von damals, sind weitgehend versöhnt. Keiner käme auf die Idee, die folgenden Schritte zu bereuen, mögen die Details auch unterschiedlich beurteilt werden ….
Wir haben den Begriff „Reformation“ bewusst gewählt, weil wir auch heute vor einer ähnlich großen Herausforderung stehen, einer Herausforderung deren Tragweite die Repräsentanten in Politik und Gesellschaft zwar ahnen bzw. sehen, sich jedoch unsicher sind, die notwendigen Wege aufzuzeigen und auch zu gehen.
Auch dieses Mal ist der Begriff „Ablass“ und „Ablass-Handel“ durchaus angemessen.      
Heute geht es um eine – wahrscheinlich noch viel bedeutsamere -  Situation. Wir stehen vor der Klärung der Frage, ob wir weiterhin glauben können und sollen, dass Menschen – sozusagen evolutionsbedingt oder naturgemäß  – darauf festgelegt sind, untereinander in einem ständigen „Gegeneinander“ (Konkurrenz) zu stehen oder ob dies eine falsche Annahme ist, die man uns Menschen seit  Jahrhunderten – bewusst oder unbewusst - hat Glauben gemacht. Auf diesem Prinzip der „Konkurrenz“ entstanden - unangreifbar erscheinende- wissenschaftliche Theorien - auf denen staatliches Handeln und gesellschaftliche Organisation  aufbaute, Auf den Grundannahmen der Konkurrenz von Menschen zu Menschen, Organisationen zu Organisationen, Ländern zu Ländern wurden Kriege gerechtfertigt, Wirtschafts-, Finanz- und Gesellschaftssysteme legitimiert, organisierte Politik den Staat und die Regierungen. Parteien scheinen – mehr oder weniger deutlich – davon auszugehen, dass Konkurrenz das für Menschen „natürliche“ Handlungssystem zu sein.
Selbst Religionen und Kirchen scheinen bisher nur wenig Zweifel daran zu haben, dass Menschen zu Menschen im Spannungsfeld von „Konkurrenz“ stehen und dies auch anzunehmen sei beim Verhältnis von Ursprung, Evolution oder auch Gott genannt, zu den Menschen und umgekehrt.
Seit einiger Zeit, vor allem auch durch die inzwischen mögliche, weltweite Kommunikation (Internet) ermöglicht bzw. forciert, werden die Zweifel von immer mehr Manschen – bewusst oder unbewusst – immer deutlicher, ob „Gegeneinander“ (Konkurrenz) wirklich so „natürlich“ oder „naturgemäß“ ist, wie uns bisher Glauben gemacht wurde. Diese Zweifel werden genährt von dem Erkennen, dass offensichtlich das „Konkurrenz“ als „System“ immer schwerwiegendere Probleme selbst verursacht. Mehr Sensibilität für Umwelt und Ressourcen, für Frieden und Freiheit, sowie Nachdenken über und Stellen von „Sinn-Fragen“ führte dazu, dass die wissenschaftliche Elite nunmehr erneut – und diesmal besser gerüstet – sich daran Machte, den darwinschen „Konkurrenz-Modus“, Konkurrenz als „menschliches Gen“ zu unterstellen, erneut intensiv auf den „Prüfstand“ zu stellen. Und siehe da: Die Belege und Beweise werden täglich mehr, dass Menschen eben nicht „konkurrierende“, sondern eindeutig „kooperierende“ Wesen sind. Beispielhaft für den deutschsprachigen Raum seien die Veröffentlichung von Prof. Bauer erwähnt („Das kooperative Gen“)
Sollten sich die Annahmen der internationalen Wissenschaft verdichten – wovon ganz offensichtlich auszugehen ist – dann stehen wir vor der Herausforderung für einen grundlegenden Wandel. Es dürfte angemessen sein, dann sogarvon einem „PARADIGMENWECHSEL zu sprechen.
Zu Erinnerung:
Unser gesamtes Staats- Regierungs- und Gesellschaftswesen wurde aufgebaut und legitimiert unter der Voraussetzung, dass Konkurrenz, also „Gegeneinander“ zwischen Menschen bestehen würde. Aus dieser Grundannahme konnten sich z.B. internationale Konzerne unterschiedlichste Bereiche, mächtige Finanzimperien und einflussreiche Medienstrukturen entwickeln, die allesamt eine Art latente „Ablass-Briefe“ bekamen, mehr oder weniger intensiv das „Konzept Konkurrenz“ zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. Um dieses „Konkurrenz-Spiel“ am Laufen zu halten, wurden sogar staatliche Mittel in unvorstellbarer Höhe eingesetzt und verursachte Schäden an Umwelt und Leben kaschiert und repariert. Die Menschen selbst, die Bürger der Länder finanzierten sozusagen ein System, was gegen ihre ureigenste Grundlage aufgestellt und weiterhin – mit viel Geld - „künstlich“ am Leben erhalten wird.
Uns eint die Einsicht, dass Menschen naturgemäß kooperativ gemeint und auch so ausgerichtet sind. Jeder Mensch kann dies selbst nachvollziehen. Der eigene Körper ist ein hocheffizient und effektiv funktionierendes „System“, in dem Milliarden von Zellen in bester Kooperation – 24 Std. täglich, lebenslänglich“ – präzise und auf Lebenserhaltung ausgerichtet, tätig sind.
Kein Computer dieser Welt wird wohl ähnlich kooperativ arbeiten können.
Ein dauerhafter Verstoß gegen das wahre Organisationsprinzip der Menschen, nämlich Kooperation,  lässt sich weder aufrechterhalten noch verschweigen. Je mehr Menschen sich dieser Kooperations-Informationen bewusst werden, umso geringer wird die Legitimationsfähigkeit für Konkurrenz. Und mögen die „Ablass-Summen“ des Staates zugunsten einer künstlichen Aufrechterhaltung eines „falschen“ Systems auch noch so extreme Höhen annehmen, es kann niemals einen dauerhaften Verstoß gegen die Evolution geben.
Es bleibt eigentlich nur einen Weg, um einen notwendigen Wandel einzuleiten, ein Wandel der ohne größere gesellschaftliche Verwerfungen mit unkalkulierbaren und ungewollten Entwicklungen verbunden wäre und der könnte heißen:
In allen Bereichen von Politik, Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft – wozu auch die Religionen und Kirchen gehören sollten – beginnt ein offener Dialog über den Umbau unseres Landes in Richtung einer „Kooperations-Gesellschaft“.
Der „ReformationsRat“ ist ein Element, das Menschen und Organisationen eint, bewusst „reformatorisch“ und nicht „konfrontativ“, bewusst nach- und einsichtig und nicht anklagend, bewusst kooperativ und nicht konfrontativ oder konkurrierend, einen längeren, mühsamen, aber lohnenden Weg in Richtung „Kooperations-Gesellschaft“ hartnäckig zu bahnen und konsequent zu gehen.  
Wir legen zum Beginn eines jetzt notwendigen breiten Diskussions- und Willensbildungsprozesse Dokumente und Thesen vor, die als „Open Source“ gemeint sind.
Die Dokumente sind Grundlagen, Ideen und Anregungen. Sie erheben keinen
Anspruch auf Vollständigkeit oder gar auf Ausschließlichkeit. Sie dienen allein dem Zweck, die Suche nach dem geeignetsten und für Menschen akzeptabelsten Weg zu erleichtern.
Wir nennen sie – um im Kontext des Begriffs „Reformation“ zu bleiben, „Thesen für eine Neue Reformation“.
Folgende Dokumente stehen derzeit zur Verfügung:  
                       
„Codex Kooperation“

Grundlegende Thesen zur Begründung von KOOPERATION

·         Die Thesen zeigen, dass nur Kooperation ein bedeutsames Element der Evolution ist. Konkurrenz mag in bestimmten Situationen oder zur Regelung ausgewählter Bereiche manchmal als „wichtig“ oder „notwendig“ erscheinen. dies ändert jedoch nichts daran, dass „Konkurrenz“ niemals „bedeutsam“ war, ist oder werden könnte!

„Codex Selbstorganisation“

Thesen zur: „Selbstorganisation – Ein bedeutsamer Mittler zwischen Kooperation und Konkurrenz“

·         Die Thesen zeigen, dass „Selbstorganisation“ - von und für Menschen – auf allen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen notwendiger Bestandteil ist, um Kooperations-Felder entstehen zu lassen und erfolgreich in Wirkung zu bringen.
  
„Codex Co-operative“
´
Thesen zu: „Genossenschaften – Die WirKraft-Wirtschaft“
 – kooperativ – selbstorganisiert – selbstverantwortlich –

·         Die Thesen zeigen, dass die Annahme, Genossenschaften seien per se „Kooperation bzw. WirKraft in Aktion“ nur zutreffend sein kann, wenn „Mindeststandards“ zugunsten der Teilnehmer bestehen und die Teilnehmer bereit sind, mehr Selbstverantwortung als „MitUnternehmer“ zu übernehmen.
·         Die Thesen zeigen aber auch, dass die - zweifellos latent vorhandenen - WirKraft-Erfolgs-Potenziale nur dann zu entfalten sind, wenn sowohl Management, wie auch Gremien und Teilnehmer, sowie die Verbände der Genossenschaften, die wichtigen Kriterien von nachhaltiger Förderung, fairer  Partizipation und synchroner Zielklarheit bereit sind zu erkennen und zu erfüllen.
·         Die Thesen zeigen aber auch, dass Kooperation in einem Markt, der (noch) weitgehend nach dem „Konkurrenz-Prinzip“ funktioniert, nicht ohne wirtschaftlichen Nachteilsausgleich zu erreichen ist und es Genossenschaft grundlegende Freiräume (vom Staat) erhalten, um Kapitalaufbau und Selbstorganisation - nach kooperativen Regeln – eigenständig steuern und gestalten zu können.     
  

WIR ist HIER
So geht kooperative Zukunft:
Menschen mit Menschen für Menschen


Bereiche die in eine Neue Reformation einzubeziehen sind:


(Die Rangfolge ist keine Wertigkeit – Die Aufzählung ist nur beispielhaft!):

Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Frieden, Recht, Energie, Wissenschaft, Politik …


Neue Reformation heißt verkürzt gesagt:

Menschen sind Kooperation – Menschen mögen Kooperation
Menschen kooperieren mit Menschen für Menschen

Jetzt schaffen Wir gemeinsam eine Welt der Kooperation!


Stand: 31.05.2017

Hinweis: „ReformationsRat“  ist eine Bewegung von Menschen für Menschen. Sie alle eint die Einsicht und das Gefühl, dass die wirklich bedeutsamen Themen in unserem Land entweder bewusst ausgeklammert, verdrängt oder nur sehr oberflächlich behandelt werden. Bedeutsam sind vor allem Themen, die mit dem Sinn oder der Qualität des Lebens, sowie einer hoffnungsvollen und freudvollen  Perspektive für alle Menschen aller Generationen zu tun haben. Gern wird von „Wir“ gesprochen, wird aber selten so gemeint. Die Reformation hat vor 500 Jahren bedeutsame Veränderungen angebahnt, die sich bewährt haben. Jetzt scheint die Zeit gekommen, erneut über bedeutsame Veränderungen oder Reformationen gemeinsam nachzudenken und gemeinsam solche auf den Weg zu bringen. Uns eint die Erkenntnis, dass alle Menschen das Volk sind, für das und durch das alles Bedeutsame zu entscheiden ist.