Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Beraterin Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: A. Wir arbeiten mit der Bürgerbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". B. Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

21.03.2017

WirKraftWerke – Wie Genossenschaften durch WirKraft für Mitglieder und Kunden noch attraktiver werden können


Bereich:
Mitglieder-Förderung


Die Frage:

Wir sind eine Friseur- und Kosmetik-Genossenschaft mit ca. 60 Mitarbeitern, wovon ca. 40 Beschäftigte zugleich Mitglied unserer Genossenschaft sind. …
Der Förderzweck ist für die Mitglieder-Beschäftigten der sichere Arbeitsplatz und ein regelmäßiges Einkommen. Für unsere Kunden bieten wir gute Leistungen zu angemessenen Preisen. Könnten Sie uns bitte sagen, inwiefern sich ein „WirKraftKraftwerks-Konzept“ für unsere Genossenschaft weitere Vorteile bringen könnte,  insbesondere für die Beschäftigten/Mitglieder. …
     
(FragestellerIn – Mitglied des Aufsichtsrates einer Wohnungsbau-Genossenschaft

Die Antworten – Ein Auszug:

Grundlage für jede Förderung in einer Friseur-Genossenschaft ist zunächst, dass Sie ein hohes Potenzial an zufriedenen Stammkunden haben und dies Potenzial möglichst weiter ausbauen können. …

Die Berufe im Bereich  Friseure-Kosmetik-Wellness sind sogenannte „personenunmittelbare“ Dienstleistungen. Solche Dienstleistungen „leben“ sozusagen von einer Art Vertrauens-Verhältnis zwischen dem Kunden und der Person, die die Dienstleistung erbringt (Friseuse, Kosmetikerin). …
Ein solches Vertrauensverhältnis ergibt sich nicht nur aus einer guten Leistung, sondern – wie man sagt – der „stimmigen Chemie“ zweier Menschen (Friseuse/Kosmetikerin und Kundin) zueinander. Solche Situationen schaffen bereits eine „WirKraft“ im Kleinen.
Je mehr es gelingt, solche „WirKraft-Felder“ zu erzeugen und auszubauen, umso positiver wirkt sich das für die gesamte Genossenschaft und alle Beschäftigten/Mitglieder aus. …
Ein solch enges Vertrauensverhältnis beinhaltet auch, dass eine Vielfalt von Informationsaustausch erfolgt, bis hin zu „Ratschlägen in allen Lebenslagen“. …
Der Friseurberuf wird leider völlig unterschätzt und meist nur oberflächlich auf die reine Leistungserbringung reduziert.
Eigentlich ist er aber viel mehr:

·         Er ist Beratung für viele Lebenslagen, besonders natürlich für alles „rund um Schönheit und Wohlbefinden“.

Eine wahrhaft unglaubliche Chance für nachhaltig positive Entwicklungen für Ihre Genossenschaft liegt genau darin.

Warum?

Nehmen wir ein Beispiel:

Gute Friseusen oder Kosmetikerinnen wissen längst, dass Schönheit und Wohlbefinden sowohl äußerliche, wie auch innere Gründe haben. Ein Mensch der sich unwohl fühlt, weil er Sorgen oder Ängste hat, wird auch durch eine sehr gute Kosmetik oder Frisur kaum wirklich zufriedenzustellen sein. Kommt jedoch ein Kunde, der „einen guten Tag“ hat, sozusagen „gut drauf“ ist, wird auch eine ehr durchschnittliche Leistung einer Friseuse akzeptiert werden. Jede Friseuse oder Kosmetikerin weiß davon zu berichten. …

Um einen wichtigen Schritt ihrer Genossenschaft in Richtung WirKraftWerk zu gehen, wäre z.B. darauf zu achten, dass z.B. bei Weiterbildungen eine ganzheitlichere Sicht des Kunden (Menschen) Berücksichtigung findet.
Wohlbefinden eines Menschen kann psychologische, aber auch physiologische Gründe haben. Gute Ernährung spielt dabei ebenso eine Rolle, wie z.B. die Entlastung des Körpers von Schadstoffen mittels Darmreinigung. ...

Eine solche ganzheitlichere Sichtweise bietet eine weitere Chance für ihre Genossenschaft in Richtung WirKraftWerk:

·         Die Angebotspalette für Verkaufsprodukte wird erweitert. Jetzt gibt es z.B. auch Mittel zur Darmreinigung im Angebot. …

Diese Idee beinhaltet sogar (zugleich) weitere Chancen, um die Genossenschaft in der Bevölkerung „punkten“ zu lassen, also neue Kunden zu gewinnen. …
Wir wollen hier ein Beispiel anregen:

Sie suchen von vorneherein den Produktanbieter aus, der folgende Kriterien erfüllt:

·         Gute Qualität, um das Wohlbefinden ihrer Kunden zu steigern
·         Sich ein Mehrertrag für die Genossenschaft ergibt,
·         Die Beschäftigten am Zusatzumsatz beteiligt werden
·         Die Kunden (sicht- und wahrnehmbar) einen Preisvorteil erhalten.

Und außerdem vereinbaren Sie mit dem Anbieter, dass er zum Thema „Gesundheit und Entgiftung“ – öffentlich - Fachvorträge anbietet, zu denen die Genossenschaft einlädt.

Solche Fachvorträge sind u.U. bessere Möglichkeiten, neue Kunden anzusprechen, wie es manch teure Marketing-Aktion je leisten könnte. …

Und außerdem:

·         Solche Veranstaltungen zahlt der Anbieter (gern)
·         Marketing und Werbung müssen Sie wahrscheinlich selbst zahlen.

Damit hätten wir einen weiteren Schritt in Richtung WirKraftWerk getan.

Natürlich gibt es noch weitere „Bausteine“, um das WirKraftWerk zu optimieren.

Denken Sie bitte daran, dass Ihre Mitglieder – jedes für sich – Monat für Monat einen erheblichen Konsumbedarf hat. Ist dieser „Einzel-Einkauf“ wirklich optimal oder gäbe es auch dort Möglichkeiten, GRUPPEN-VORTEILE zu erzielen?

Aber das ist doch nicht der Gegenstand unserer Friseurgenossenschaft, könnten Sie sagen. Bei einer Genossenschaft gilt jedoch – was leider nur wenige Mitglieder wissen – dass der Förderzweck für die Mitglieder viel weiter geht, wie der Unternehmensgegenstand.
Vereinfacht ausgedrückt heißt das:

·         Alles, was die Mitglieder beschließen, wie Förderung auszusehen hat, ist auch zu fördern!

Und zusätzlich wichtig ist zu wissen:

·         Die Durchführung der Förderung kann auch einem oder mehreren „DRITTEN“ übertragen werden.

Könnte das etwa heißen, dass die Mitglieder über Ihre Genossenschaft einkaufen könnten?

Das könnte nicht nur so sein, das sollte stets den Mitgliedern so angeboten werden, denn im „Gruppen-Einkauf“ stecken eine Menge Zusatz-Vorteile, nicht nur bezogen auf den besseren Preis …

Sie sehen, ein WirKraftWerk ist eine fantastische Form, die Vorteile von Kooperation deutlich sichtbar und erfahrbar zu machen. …

Jedes WirKraftWerk hat seine Besonderheit. Deshalb sagen wir auch nicht:

·         So muss ein WirKraftWerk aussehen.

Wir sagen vielmehr:

·         Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten für WirKraftWerke.

Das optimale WirKraftWerk entsteht erst dann, wenn sich die Interessen der Genossenschaft mit den Interessen der Beschäftigten/Mitglieder und den Interessen der Kunden optimal vereinigen.

WirKraftWerke erhalten ihre beste Wirkung durch Konsens und Bündelung von Einzel- mit Gruppeninteressen. …   

Wie das genau geht, dazu sollten wir einen – kostenlosen und unverbindlichen – Gesprächstermin finden.
      
WirKraftWerke – Die Vorteile von Kooperation erlebbar machen

Fragen bitte an info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.