Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Beraterin Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: A. Wir arbeiten mit der Bürgerbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". B. Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

02.11.2015

Jedes Genossenschaftsmitglied sollte über den Termin zur Generalversammlung zumutbar Kenntnis erhalten




Das Problem

In vielen Satzungen von Genossenschaften gibt es keine persönlichen Einladungen der Mitglieder zu Generalversammlungen. Die Mitglieder werden nur noch über große Tageszeitungen eingeladen oder erfahren die Termine über die Homepage der Genossenschaft.

(FragestellerIn: Mitglied einer überregionalen Energiegenossenschaft, 49)

Die Folge

Sie erfahren nicht den Termin zur General- oder Vertreterversammlung. Somit ist ihr gesetzlich verbrieftes Recht auf Mitwirkung erheblich eingeschränkt oder gänzlich aufgehoben.  Das bestätigen die relativ geringen Teilnehmerzahlen, besonders von großen Genossenschaften, die überregional tätig sind.
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 Unser Lösungsvorschlag

Fast jeder Bürger verfügt heute über eine eMail-Adresse. Lassen Sie sich – möglichst vor Beginn der Mitgliedschaft – möglichst schriftlich - bestätigen, dass man bereit ist, Sie per eMail über die Termine zu informieren. Auch wenn man auf die Satzung verweist, dass die bestehende Satzung eine persönliche Einladung nicht zulässt, kann man Sie zusätzlich per eMail informieren. Genossenschaftsmitglieder sollten mindestens den gleichen Standard wie Aktionäre haben. Diese können – gemäß § 125 AktG. – verlangen auch elektronisch persönlich eingeladen zu werden …

Die mögliche Sicht der Genossenschaft

Wenn wir alle Mitglieder persönlich einladen, kostet das viel Geld (Postzustellung). Außerdem können wir nur über eine Bekanntmachung/Einladung über eine Tageszeitung nachweisen, dass alle  Mitglieder tatsächlich eingeladen wurden. Wir riskieren dann Anfechtungen von Generalversammlungen.

Unsere Hinweise zur Sicht der Genossenschaft

Es ist durchaus richtig, wenn eine Genossenschaft sicherstellt, dass ordnungsgemäß eingeladen wurde. Aber es ist keine Genossenschaft eingeschränkt, Lösungen zu finden, die beides sicherstellen: Nachweis der ordnungsgemäßen Einladung und bestmögliche Information der Mitglieder.
Wer sich dagegen sperrt, der scheint wirklich kein Interesse zu haben, dass viele der Mitglieder auf einer Generalversammlung erscheinen.

Die zusammenfassende Empfehlung

Richten Sie Ihren Wunsch sowohl an den Vorstand, wie auch an den Aufsichtsrat der Genossenschaft. Sollte man – mit welcher Begründung auch immer – nicht bereit sein, Sie  persönlich zu informieren (z.B. per eMail), sollten Sie nachdenklich werden. Versuchen Sie es dann besser bei einer anderen Genossenschaft. Auch bei bereits bestehender Mitgliedschaft, können Sie beantragen, künftig auch persönlich eingeladen zu werden. Auf die Antwort können Sie gespannt sein. Wir sind es auch …

 Vertraulichkeitserklärung für Fragesteller: Wir sichern allen Fragestellern absolute Vertraulichkeit zu. Sie können uns jedoch jederzeit davon entbinden.               

Hinweise für betroffene Genossenschaften: In Abstimmung mit dem Fragesteller, bemühen wir uns in Einzelfällen – soweit eine konkrete Genossenschaft betroffen ist - auch um Klärung/Vermittlung direkt mit dieser Genossenschaft oder dem zuständigen Prüfungsverband. Für den Ausbau eines starken Genossenschaftswesens und im Interesse anderer Genossenschaften ist es notwendig, dass konkretes „Fehlverhalten“ konkret genannt wird….

Miteinander baut auf Vertrauen auf – Wo Vertrauen fehlt, tritt Misstrauen ein.