Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Beraterin Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: A. Wir arbeiten mit der Bürgerbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". B. Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

14.07.2012

Modernes GENOSSENSCHAFTSWESEN - jetzt!

Das deutsche Genossenschaftswesen ist – gemessen an europäischen Standards – nicht gerade „fortschrittsverdächtig“.
Stellt sich die Frage, ob zu erkennen ist, dass sich daran etwas ändert, vielleicht die Politik so etwas wie ein „Modernisierungskonzept für Genossenschaften“ vorbereitet? Falls dies jemand wirklich erwartet haben könnte, dem sei gesagt, „Sie werden nicht positiv überrascht werden“.
Aber – so könnte doch der Einwand lauten – im UNO-Jahr-Der Genossenschaften, also 2012 – reden doch so viele Politiker so Wohlwollendes über Genossenschaften. Das kann doch nicht nur „Effekthascherei“ sein? Und wenn doch?
Wie heißt ein recht bekannter Spruch? „An ihren Taten sollt ihr sie messen! ...
Und die Verbände des Genossenschaftswesens, na die müssten doch auf „Renovierung“ drängen! Leider können wir auch dort nichts positiv Überraschendes erkennen ..., zumindest nicht bei den traditionellen Groß-Verbänden ...
Schon eher sind solche Innovationen zu erwarten von Genossenschaftsverbänden, die nicht den „Traditionalisten“ und ganz Großen zuzurechnen sind. Dies eher kleiner, aber dafür zumindest schon recht flexibel in die richtige Richtung ...
Sie treten auch nicht „konzerniert“ auf, sondern bevorzugen das Element KOOPERATION, wenn sie ihre Kräfte bündeln, wie z.B. im Dachverband der UNABHÄNGIGEN und Freien Genossenschafts- und Prüfungsverbände (www.GenoKoop.de ) oder im VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft e.V. (www.menschen-machen-wirtschaft.de) .
Woher auch immer so etwas wie Anstoß in Richtung Reform des Genossenschaftswesens kommen mag, er macht nur Sinn, wenn dabei (mindestens) z.B. folgende Gedanken Berücksichtigung finden:
·         Zunächst sollte klar sein, welche Ziele – und warum – eine Reform erreichen soll.
·         Dabei wäre kaum auszublenden, ob grundsätzlich ein Genossenschaftswesen gewünscht wird, was eine kooperative Alternative bzw. Ergänzung, zu einem eher an Konkurrenzdenken orientierten Wirtschaftsleben darstellen soll oder eben nicht.
·         Würde ein kooperatives Wirtschaftssystem in einem echten Miteinander zu einem Konkurrenzsystem gewollt sein, hätte das zwangsläufig auch die Eröffnung von so etwas wie Anreizsystemen für die betroffenen Initiatoren / Unternehmer und Mitglieder zur Folge. Beispielhaft könnten die beim gewollten Energieumbau erfolgten Anreizsysteme als Vorbild dienen.
·         Ein staalich-politisches Grundbekenntnis zum Nebeneinander von Konkurrenz und Kooperation könnte durchaus in den Gesetzesmaterialien, ggf, sogar in Form einer Grundgesetzergänzung, seinen Niederschlag haben.
·         Jede sinnvolle Reform muss sich auch zu so etwas wie einem „Menschenbild“ äußern. Wird z.B. mehr Selbstverantwortung der dort handelnden und mitmachenden Menschen gesehen und gewollt?
·         Eine Reform muss auch die Bildung von genossenschaftlichen Unternehmen ermöglichen, die Kraft haben, sich auch z.B. mit großen Aktiengesellschaften messen zu können. Dazu gehört z.B. das wichtige Thema, der Eigenkapitalbildung. Das betrifft nicht nur den formalen Zugang zum Eigenkapital, sondern auch die (steuerliche) Belohnung einer Selbstfinanzierung und – zumindest teilweise – auch eine steuerliche Entlastung für die auszuschüttende Rendite.
Wir haben hier nur wenige Elemente dessen angeführt, was zu dem gehört, was eine echte Genossenschaftsreform beinhalten sollte.
Was jetzt benötigt wird, ist eine breit angelegte Diskussion zwischen und mit Menschen, die „genossenschaftsbewegt“ denken und handeln wollen und können.
Das Portal „Modernes GenossenschaftsWesen“ versteht sich als Teil dieses sinnvollen Veränderungsprozesses. Es will anregen, Menschen zusammenführen, Impulse geben.
Es will – ja es muss – dies auch in durchaus solcher Weise führen, die einige vielleicht als provokativ oder überzogen empfinden könnten.
Das nehmen wir gern in Kauf, weil es manchmal – im medialen Zeitalter – notwendig ist, auch etwas mehr zuzuspitzen...
Ein wichtiges Element könnte es z.B. sein, aus  noch trägen Genossenschafts- und Prüfungsverbänden, Bündnispartner für das Gesamtanliegen zu formen.
Wir wollen nicht „gegeneinander“ voranschreiten, sondern auch hier auf KOOPERATIONSKURS gehen. Das sollte jedoch nicht als „Schmusekurs“ missverstanden werden. ...
Jeden Tag entscheiden Initiatoren von Genossenschaften bereits aktuell mit darüber, wie Genossenschaftsverbände denken und handeln!
Es ist gut, dass es bei den Genossenschafts- und Prüfungsverbänden  inzwischen echte Alternativen gibt, man muss sie aber auch nutzen...
Wer nicht den Eindruck hat, dass der von ihm oder ihr angesprochene Verband aufgeschlossen für Reformen – und damit auch das aktuelle Anliegen -  ist, auch vielleicht preislich eine  „Gründungsförderung“ missversteht, hat heute die Wahl;  er oder sie muss mur entsprechend auswählen....
Reformen „von unten“, von den betroffenen Menschen initiiert und artikuliert, sind meist die besten Reformen. Man muss dazu nicht warten, bis sich der Gesetzgeber endlich regt ...
Deshalb bitten wir, uns neben den wichtigen Anregungen für eine wirkliche Reform, auch aktuelle Missstände zu nennen, gleich ob in Verbindung mit einer Gründung oder im Betrieb einer Genossenschaft. Wir werden sie aufgreifen und dazu Stellung nehmen, denn Sie können und sollen aktiv an den Ergebnissen der Plattform Modernes GenossenschaftsWesen“ mitgestalten.
Sie können uns natürlich auch Mails schreiben, z.B. an:  info@menschen-machen-wirtschaft.de oder an info@modernes-genossenschaftswesen.de       
Wir wünschen uns und Ihnen viel Spaß auf dem Weg zu einem wirklich lebendigen,  modernen deutschen GenossenschaftsWesen!

Ihr Redaktions-Team von
Modernes GenossenschaftsWesen