Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Beraterin Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: A. Wir arbeiten mit der Bürgerbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". B. Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

25.02.2011

Vom FörderVerein zur SeniorenGENOSSENSCHAFT

Immer wieder kommen Fragen auf wie:
  • Ich bin noch viel zu vital, um inaktiv zu sein. Ich würde gern so etwas wie eine Seniorengenossenschaft oder eine Bürgergenossenschaft gründen, habe aber keinen Kontakt, keine Erfahrung ...
  • Ich möchte niemals in ein Pflegeheim oder meine gewohnte Umgebung verlassen, weiß aber nicht, wie ich das hinbekommen kann ...
  • Ich habe schon oft von Seniorengenossenschaften gehört, weiß aber nicht, wie man so etwas gründet oder dann auch betreibt ...
  • Ob ich mir so etwas zu gründen überhaupt zutrauen kann, warum kennen ich eigentlich niemanden, der vielleicht ähnliche Interessen hat ....?
So oder ähnlich lauten die Anfragen beim VerbändeNetzwerk Menschen machen Wirtschaft e.V.

Vielen Fragern konnte schnell geholfen werden, denn das Wichtigste ist zunächst miteinander in Kontakt zu kommen, sozusagen, die "erste Hemmschwelle" zu überwinden.

Den entsprechenden Service für Senioren oder solche, die in Richtung SeniorenGenossenschaft aktiv werden wollen, hat das Netzwerk inzwischen gut ausgebaut: Die Mitgliedsverbände aus dem Genossenschaftswesen und dem genossenschaftliche Prüfungswesen des Netzwerkes sind darauf gut vorbereitet, unkompliziert, schnell und kompetent solche Anfragen in die richtigen Bahnen zu lenken und effektiv zu unterstützen.

Natürlich könnte man meinen, die Beratung läuft in Richtung Genossenschaft. Nein, das muss nicht sein, zumindest nicht schon in der Anlaufphase. Da ist es vielleicht besser zunächst einen Verein, vielleicht einen Fördervein auf die Beine zu stellen, denn kennen viele Bürger aus eigener Mitgliedschaft, denn in Deutschland gehören fast 50 Millionen Bürger (mindestens) einem Verein an....

Ein Förderverein ist leicht und unkompliziert "aus der Taufe zu heben". Im Netzwerk bietet man dazu auch entsprechende Modellsatzungen an oder verweist auf entsprechende Homepages, wo solche leicht zugänglich sind, oder gibt andere wertvolle Tipps....

Gerd K. Schaumann vom Vorstand des Netzwerks: Wir versuchen zunächst den Einzelnen zu einem TEAM werden zu lassen, quasi "Gleichgesinnte" zu finden. Auch dazu ist der Förderverein einfach noch flexibler, er übertrifft darin nochmals die bereits recht flexibel aufzustellende Genossenschaft.

Die Gründung einer Vereinsstruktur - so die Erfahrungen im Netzwerk - hat sich bewährt, weil man damit mit einem kräftigen Ruck aus der Anonymität in die öffentliche Akzeptanz kommt.

Es macht eben einen gewaltigen Unterschied, ob Herr Müller einen Termin bei einen Landtagsabgeordneten "buchen" will oder einen Termin bei einem kommunalen Parteivertreter benötigt oder dies dieser Herr Müller für den Vorstand des Fördervereins "Silberne Zukunft" (oder wie er auch immer heißen mag) tut. Oder?
Ein solcher Förderverein sollte auch gemeinnützig werden, auch der Spenden wegen. Wie das geht, sollte am Besten mit dem örtlichen Finanzamt geklärt werden.

Ist der Förderverein im Vereinsregister eingetragen, fällt es ihm auch leichter in die örtliche Presse zu kommen, was weder einem Herrn Müller oder einer Gründergruppe so gut gelingen könnte....

Der Förderverein wird an seine "natürlichen" Grenzen stoßen, wenn auch wirtschaftliche Aktivitäten durchgeführt werden sollen. Jetzt ist die Zeit gekommen, quasi aus dem Förderverein heraus, über die Gründung einer SeniorenGenossenschaft oder einer BürgerGenossenschaft nachzudenken....

Sehen Sie den kleinen Unterschied? Viel Spass und Erfolg bei Ihrer guten Entscheidung!
Und wenn Sie Unterstützung brauchen - klar, Sie wissen, wie Sie uns erreichen, denn Vereine sind ebenfalls Teil unserer Aufgaben, denn wir lieben es, wenn Menschen kooperieren, und da ist es gleich, wie und wo. ... Wichtiger ist allemal: Zu beginnen - überhaupt aktiv zu werden, sich wieder richtig gut zu fühlen, weil man aktiv ist ....!

17.02.2011

VERMÖGENSBILDUNG für ENERGIEGENOSSENSCHAFTEN öffnen!

Die Möglichkeit, Leistungen zur Vermögensbildung auch zur Anlage bzw. zum Aufbau der Geschäftsanteile in Energie-Genossenschaften zu eröffnen, wäre ein richtiges und wichtiges Signal der Politik.
Während bis Anfang der 90er Jahre Leistungen des 5.VermögensbildungsGesetzes noch in beinahe jede genossenschaftliche Struktur einzubeziehen war, sind heute quasi nur noch die WohnungsbauGenossenschaften verblieben.

Die Forderung ist einsichtig und plausibel: Die zu erwartende stetige Steigerung der Energiepreise mindert systematisch Vermögenspositionen und verzehrt förmllich den gewollten Vermögenseffekt. Die Eröffnung, solche Leistungen zum Aufbau notwendigen Eigenkapitals in Energiegenossenschaften zu verwenden, insbesondere solcher, die aktiv an Energieerzeugung beteiligt sind, ist die beste Form, auf Energiepreisgestaltungen Einfluss zu nehmen.

Und außerdem ist eine solche Anlageform für den Staat kostenneutral, weil es nicht um zusätzliche Mittel geht, sondern lediglich um eine - bezogen auf den Effekt - intelligentere,  Steuerung der Mittel.

16.02.2011

GENOSSENSCHAFTEN benötigen jetzt - eher mehr als weniger - ATTRAKTIVITÄT

Genossenschaften sind zweifelsohne in Deutschland (endlich) im Aufwind. Insbesondere Entwicklungen im Energiebreich zeigen, was alles machbar wird, wenn BÜRGER und GEMEINDEN sich zu einem konzertierten (wirtschaftlichen) Handeln befähigen. Das erfreuliche Ergebnis: ENERGIEGENOSSENSCHAFTEN sind fast in jeder Gemeinde inzwischen ein ernsthaftes Thema, bei zunehmend beschleunigter Umsetzung.

Nun weiss auch jeder, dass Genossenschaften keineswegs besonders durch den Staat gefördert werden. Das ist gerade im Energie-Sektor eigentlich schon verwunderlich, wenn man den Fördermut des Staates, im Rahmen des Umbaus zu effeizienteren, natürlichen Energieformen sieht. Eigentlich wäre es jetzt konsequent, staatliche Signale auch in Richtung geeigneter Umsetzungs-Strukturen zu geben, was z.B. heißen könnte, Energiegenossenschaften steuerlich attraktiver zu machen. Schaut man genauer hin, wäre dies umso mehr angebracht, weil in genossenschaftlichen Strukturen genau diese Menschen sich wiederfinden, die an der milliarden-starken (Um-) Verteilung im Energiebereich sonst nicht "teilnehmen" können....
Dazu zwei einfache Beispiele: Wer keine Dachfläche hat, weil er/sie kein Hauseigentümer ist, wird auch keine Förderanträge stellen können, genauso wenig, sich ein BHKW fördern lassen oder Strom ins Netz verkaufen können. Eher stehen die meisten in der Situation sich mit einer Stromsteuer auseinandersetzen zu müssen.

Zur Veränderung dieser Situationen kann eigentlich nur eine Energiegenossenschaft (teilweise) Kompensation bringen, und Kompensation in diesem Sinne bedeutet mehr Bürger-Interesse, was wiederum auch Interesse bedeutet, die beklagte "Politik-Lethargie" zu überwinden.

(Es würde sich wirklich  lohnen, nachzurechen, welchen "Umverteilungs-Effekt" die staatliche Energieförderung bedeutet; eine richtige Konzeption, aber ganz sicher nicht als Umverteilungs-Instrument gedacht ...)

In einer solchen Situation wirkt es geradezu komisch, wenn bei der EU über Klagen von Wirtschaftsverbänden beraten wird, (scheinbare) Vorteile von Genossenschaften zu "schleifen". Zwar ist Deutschland davon (zunächst) nicht betroffen, sondern Italien, Spanien und Frankreich, aber jeder ahnt, was eine entsprechende Korrektur in diesen Ländern im Rahmen einer sog. Harmonisierung für Deutschalnd bringen wird.

Die Bundesregierung wäre gut beraten, diesbezüglich eine klare Haltung zugunsten des Genossenschaftswesens zu demonstrieren.
Die Klage lautet denn auch etwas "schlitzohrig", dass es sich um einen Verstoß gegen den "fairen Wettbewerb" handeln würde. Was aber wäre z.B. daran unfair, wenn Genossenschaften steuerbegünstigt Jahresüberschüsse in eine besondere Rücklage einbringen könnten? Gerade bei Genossenschaften spielt die Selbstfinanzierungsmöglichkeit eine wichtige Rolle, weil es nur schwer vorstellbar ist, dass von Banken geforderte Sicherheiten überhaupt zu erbringen sind, weil es im eigentlichen Sinne keine "Kapitaleigentümer" gibt, und Banken wohl kaum bereit sind, für hunderte "Klein-Teilhaber" entsprechende Kleinst-Bürgschaften zu akzeptieren. Wenn man schon über "fair" redet, dann sollte man auch bereit sein, genauer hinzuschauen....

Eigentlich ist es viel einfach, als gedacht: Wenn die Bundesregierung  das Thema Kooperation bzw. Wirtschaftskooperation für politisch wichtig halten würde, wäre ihre Haltung schnell klar, wäre selbst eine Weiterung der Förderpolitik in Deutschland zugunsten von Genossenschaften möglich; die Rettung des Bankenwesens hat gezeigt, was geht, wenn man wirklich will ...

Das VerbändeNertzwerk Menschen machen Wirtschaft unterstützt nachhaltig die entsprechend laufenden Petiotionen in Richtung Erhalt dessen was in Italien, Spanien und Frankreich ist (mehr dazu unter http://www.gopetition.com/ ). Zugleich wird die Bundesregierung gebeten, das deutsche Kooperations- und Genossenschaftswesen in Richtung mehr Attraktivität zu entwickeln, mindestens diesbezüglich klare Absichten zu haben.

Letztlich geht es auch darum, dass das Genossenschaftswesen viele Menschen dazu befähigen kann, zu erkennen, wie man sich zugunsten seiner Region, Gemeinde, etc, engagieren kann, zumal das Vereinsrecht diesbezüglich kaum wirtschaftsbezogene Aktivitäten eröffnet. Insoweit wäre die Genossenschaft auch eine gute Ergänzung, um das Vereinsleben auf gesündere Beine zu stellen; wie wärs - neben Bürger- oder Energiegenossenschaften, z.B. mit VEREINS-GENOSSENSCHAFTEN ....?

11.02.2011

ENERGIE-GENOSSENSCHAFTEN - Ein interessantens Wirtschaftsbündnis von BÜRGERN und POLITIKERN ...

Eine Umfrage des VerbändeNetzwerkes in verschiedenen Städtten, Landkreisen und Gemeinden ergab eine erstaunlich positive Resonanz, die darauf schließen lässt, dass die Gründung von Energiegenossenschaften weiter und nachhaltig zunehmen wird.
Erfreulich ist besonders die Bereitschaft der Politker, mit Bürgern gemeinsam solche "Vorort-Projekte" zu initiieren und sich auch an ihnen ggf. direkt zu beteiligen.
In der Vergangenheit hatten sich Politiker eher schwer getan, wirtschaftlich mit ihren Bürgern zu kooperieren. Bei Energiegenossenschaften scheint der Vorbehalt zu fallen, dass man um die Unternehmens-"Steuerung" fürchtet; zuviel Demokratie war den Bürgermeistern und Räten dann doch nicht ganz geheuer. Jetzt erkennt man, dass das Miteinander in kaum einer anderen Rechtsform so reibungslos laufen kann, wie in einer Genossenschaft (sofern man entsprechend gestaltet).
Und die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Energiepreise werden auch in Zukunft erheblich den Geldbeutel der Bürger (und auch der Gemeinden selbst) belasten, denn auch die Straßenlaternen, Hallenbäder oder andere Einrichtungen kommen ohne Energie nicht aus, zumal die konventionellen Einsparmaßnahmen an ihre Grenzen stoßen.
Natürlich, so ein Landrat erstaunlich offen, haben wir in den Städten, Kreisen und Gemeinden, nicht gerade die "intelligentesten" Lösungen praktiziert; man sei deshalb gut beraten, jetzt die Bürgerinteressen ernster zu nehmen. Dem Mann ist beizupflichten - erfreulich, wenn jemand rechtzeitig Einsicht übt....

Auch im VerbändeNetzwerk wird man seinen Beitrag leisten, um diesen Trend nachhaltig zu befördern. Dazu gehört z.B. dass die angeschlossenen Prüfungsverbände ein Konzept entwickelt haben, den Gründungsvorgang solcher Genossenschaften erheblich kostengünstiger und zügiger zu gestalten, und - auf Wunsch - auch professionell zu begleiten. Aber nicht nur das, auch praktische Unterstützung kann angeboten werden, wie z.B. Beratung über die Ergänzungsfinanzierungen, gerade in der Startphase. Dem liegt z.B. ein Konzept der DEUS eG zugrunde , das auf eine Initiative der entsprechenden Fachgruppe des Netzwerkes zurückgeht. Andere Themenbereiche sind in Arbeit, die den Gründungs- und Gestaltungsprozess von Energiegenossenschaften bis in alle Verästellungen unterstützen können, praktisch und wissenschaftlich, rechtlich und technisch, sozusagen umfassend. Das Netz der Kooperationspartner des VerbändeNetzwerkes wird dazu systematisch ausgebaut und vor allem noch weiter regionalisiert.
Wir brauchen auch - so der Vorstand des Netzwerkes - mehr Beweglichkeit im Innenbereich von Energiegenossenschaften, sozusagen eine kontrollierte Ausdehnung neuer Selbstfinanzierungsinstrumente. Zugleich wurde der Gesetzgeber aufgefordert, das Thema GENOSSENSCHAFTEN allgemein und ENERGIE-GENOSSENSCHAFTEN im Besonderen, verstärkt in die parlamentarische Öffentlichkeit zu bringen und dem Weg zahlreicher EU-Länder zu folgen, die Kooperationswirtschaft - ähnlich der Energiepolitik - steuerlich zu entlasten oder andere Gründungsanreize zu schaffen.link

07.02.2011

Die ganze Welt der Genossenschaften ...

Die Gründung von Genossenschaften nimmt zweifellos "Fahrt" auf, auch wenn dies - gemessen an anderen Unternehmensformen, insbesondere der GmbH und UG - noch nicht überragend ist.
Besonders im Bereich der ENERGIE-Erzeugung gewinnen GENOS immer mehr Zuspruch.

Allgemein kann gesagt werden: Die GENOSSENSCHAFT ist als Instrument von den Bürgern erkannt und genutzt, ALTERNATVEN zu bestehenden, und nur recht unbefriedigend funktionierenden Strukturen, darzustellen.

Es scheint so, dass SELBSTVERANTWORTUNG als PRINZIP erkannt und anerkannt wird und KOOPERATION als das dazu passende Konzept gewählt wird. Folgerichtig werden GENOSSENSCHAFT als geeignete Unternehmensform förmlich ausgewählt, weil hierin sich die wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Absichten einfach und berechenbar darstellen lassen.

Hinzu kommt, dass Menschen in der Genossenschaft viele bekannte Elemte wiedererkennen, die ihnen bereits aus ihrem Vereinsleben bestens bekannt sind....

Was sich so einfach und plausibel als Struktur und Organisation darstellt, beinhaltet jedoch zugleich einen oft unterschätzten Faktor, den Faktor MENSCH und GRUPPE. 

Unsere Wirtschaftsgesellschaft ist wahrlich kein Übungsplatz für WIRTSCHAFTS-TEAMS, eher ist der Einzelne als Unternehmer das, was bekannt ist.

Natürlich sind Guppen Teil einer jeden Unternehmensorganisation, aber meist ohne wirklichen Einfluss, denn sie wirken in einem vorgegebenen Rahmen, also recht begrenzt. Anders in einer GENOSSENSCHAFT, in der die TEILNEHMER als engagierte Mitgestalter gedacht sind, zumindest in den meisten Formen des breiten Genossenschafts-Spektrums...

Das heißt nun nicht, dass die neuen Teilnehmer einer solchen Verantwortung nicht gewachsen wären, sich nicht überzeugend in eine solche Rolle hineinfinden könnten ..
Ganz im Gegenteil, es gibt hervorragende Beispiele, in denen Meinschen geradezu eine MEISTER-LEISTUNG gelungener Aktivgestaltung hingelegt haben. Genau das sind die Beispiele, die andere ermutigen und ermuntern können. Das sind die Lebens-Storiers, von denen nicht oft genug berichtet werden kann ....

Das wäre z.B. so eine  Aufgabe dieses BLOGS, sogar eine recht bedeutende! 

Wir wollen über Gründungsinitiativen genau so berichten, wie über neue TRENDS, denn Genossesnschaften gibt es inzwischen in den verschiedensten Bereichen des Lebens. Gleich, ob sich Ärzte als Genossenschaft zusammenschließen, Senioren, Hausbauer oder Handwerker, es gibt wohl keinen Lebensbereich, der nicht "genossenschaftsfähig" wäre.

Jede Genossenschaft will den ERFOLG, warum sollte man sich sonst auch zusammenfinden. WAS aber als ERFOLG letztlich definiert wird, darüber muss die GRUPPE befinden. Hier hätten wir z.B. einen wesentlichen Punkt, an dem viele sich quasi vorbeizuschleichen scheinen, als ob Genossenschaft und ERFOLG ein Widerspruch wären. Sind sie aber nicht, aber dennoch kommt dieser aber etwas anders zustande als in Unternehmer-Firmen...

Wirtschafts-Kompetenz und MENSCHEN-KOMPETENZ sind die wichtigste Einheit, die den Erfolg in und von Genossenschaften auszumachen scheint. Und was wäre dazu die geeignete Führungs-Qualifikation, die spezielle gar? "Tief durchatmen und verdrängen",  könnte mann mit einem leichten Grinsen sagen, denn darüber hat man sich im "Mutterland" des Genossenschaftswesens bisher offensichtlich noch recht wenig Gedanken gemacht....- also ein weiteres interessantes Feld, um Neues zu gestalten ...

Natürlich wird sich auch kaum vermeiden lassen, dass das zur Sprache gebracht wird, was noch nicht funktioniert, so etwas wie Kritik an den real bestehenden Genossenschaften.
Hier haben wir eine herzliche Bitte: Es macht wenig Sinn an dem das was nicht so gut läuft, vehement herumzukritisieren, weil das eigentlich eher das Bestehende verfestigt (genauso gemeint, wie gesagt). Besser ist es allemal über positive Perspektiven nachzudenken ...

Wir sollten uns möglichst auch nicht in "Klein-Klein" verzetteln, sondern über bessere Gesamtlösungen nachdenken. Das heißt natürlich nicht, das auszusparen, aber eben anders damit umzugehen ...

Man könnte, man könnte .... - es gibt wirklich viel zu entdecken, viel zu gestalten, viel Impulse zu geben - eine wirklich lohnende Aufgabe, an der Ausgestaltung einer funktionierenden Kooperationswirtschaft mitzuwirken....