Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Wenn Sie einen passenden Prüfungsverband suchen, helfen wir Ihnen gern dabei.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Hinweise: A. Wir arbeiten mit der Initiative "Reformation-Kooperation" zusammen. Dies ist ein unabhängiger Kreis von Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Sie eint die Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". B. Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt-CoopGo

19.02.2018

CoopGo - Auf den Punkt gebracht ...




CoopGo =     Das gemeinsame Symbol der Wege einer „kooperativen Zeitenwende“

CoopGo =     Von Menschen – Mit Menschen – Für Menschen

CoopGo =     Überparteilich – unabhängig – kreativ – vielfältig

CoopGo =     Natürlich erfolgreich – Das Leben als Vorbild

CoopGo =     Wir lieben das Leben und übernehmen Verantwortung für unsere Existenz

CoopGo =     Wir denken – gestalten – handeln kooperativ, ganzheitlich und zukunftsfähig

CoopGo =     So können die Bilder einer neuen Gesellschaft entstehen

CoopGo =     Für Menschen mit Mut, Ideen, Vertrauen , Bereitschaft zur Selbstverantwortung

CoopG0 =     Das Neue entsteht durch aktive Menschen

CoopGo =     Die „kooperative Zeitenwende“ hat einen hohen Wert: Sie bringt den Menschen die „Miteinander-Gesellschaft“!



CoopGo =     Wir haben eigentlich nur diese Wahl:                     Mehr Kooperation oder mehr Konkurrenz?

16.02.2018

Migrationsgenossenschaften - Jetzt können Migranten endlich auch Verantwortung für ihr Herkunftsland übernehmen


DEGP: „One World Coops“ – So werden aus Sozialkosten die neuen Zukunftsinvestitionen  

Dass Migration und Entwicklung stets zwei Seiten der gleichen Münze sind, hat die UN längst erkannt. Die Diskussion, ob sich Migration und Entwicklung bedingen, wird seit Jahren geführt. Bereits in den 70er Jahren wurde über die Folgen von Migration in den Herkunftsländern diskutiert. Das damalige Resümee: Abwandern tun meist die Menschen, die in den Herkunftsländern dringend gebraucht werden. Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch auch, dass der Geldtransfer der Migranten in ihre Herkunftsländer auf über 440 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, was dem Dreifachen der offiziellen Entwicklungshilfe entspricht. Und zugleich prognostizieren Wissenschaftler, wie Prof. Sinn, dass die Kosten pro Flüchtling in Deutschland, sich tendenziell auf 450.000 (EU) bewegen könnten.
Angesichts solcher „Widersprüche“, die man eigentlich kaum der Bevölkerung in Deutschland wirklich vermitteln kann, ist die Frage erlaubt, ob mehr „Staatshilfe“ oder eher mehr „Selbsthilfe“ der geeignetere Weg zu einer sinnvollen Lösung sein könnte?
Der Fachausschuss  „CoopGo – One World Coop“ des Deutsch-Europäischen Genossenschaftsverbandes  (DEGP) hatte Migranten, Genossenschaftler, Politiker, Wissenschaftler, Künstler und Journalisten zusammengeführt, um nach (ganzheitlich kooperativen) „Selbstverantwortungslösungen“ zu suchen. Daraus entstand das Konzept „Migrationsgenossenschaften“.     

Zu Beginn der Konferenz erinnerte der DEGP – Vorstand, Gerd K. Schaumann daran, dass bereits das CoopGo-Konzept „Integrationsgenossenschaften“ durchaus erfolgreich – Diskussion und  Perspektive auf mehr „Hilfe zur Selbsthilfe“ seitens der Migranten gelenkt hat.  
„Migrationsgenossenschaften“ sollen nicht das Konzept  „Integrationsgenossenschaften“ überflüssig machen. Ansatz und Adressaten für Migrationsgenossenschaften sind erheblich anders.  Wir haben in Deutschland über 17 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das sind fast 22% der gesamten Bevölkerung. Dies ist ein enormes „WirKraft-Potenzial“, das sich quer durch die Gesellschaft zieht. Allein die 58 Abgeordneten im Bundestag (mit Migrationshintergrund) zeigen, welche Kräfte zu bündeln wären, um praxisnahe Selbsthilfe-Aktivitäten zu entwickeln. Migrationsgenossenschaften sollen genau das ermöglichen.

Die Kernpunkte des Konzeptes Migrationsgenossenschaften  - kurz zusammengefasst lauten:

1.   Das Thema „Migrationsgenossenschaften“ wendet sich besonders an alle Menschen mit Migrationshintergrund  in Deutschland.  Ihre Migrationshintergründe mögen wahrscheinlich andere sein, wie die der Migranten, die ab 2015 in Deutschland eintrafen. Dennoch haben sie  nachhaltig eigene Erfahrungen gesammelt, wie es ist, fremd in einem anderen Land zu sein.  Sie kennen Migration aus eigenem Erleben. Es ist für Migranten wichtig, das zu wessen, denn es schafft mehr Perspektive.
2.   Inzwischen sind Migranten in Deutschland – besonders die seit langem in Deutschland wohnen - in viele wichtige Funktionen und Positionen emporgestiegen. In der Zeitschrift  „The Huffington Post“ wird das so zusammengefasst: Sie machen Politik, schießen Tore, stürmen die Charts und holen Nobelpreise. Flüchtlinge und Migranten haben Deutschland schon immer geprägt. Sie haben geholfen unser Land zu dem zu machen, was es heute ist: Ein innovatives, weltoffenes, HighTech-Land, das in Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft global Maßstäbe setzt“.  
3.   Deshalb sind die „etablierten“ Migranten besonders auf- und herausgefordert. Sie können sich – je nach ihren Fähigkeiten - jetzt aktiv für Migration engagieren. Ihre Erfahrungen sind wichtig und Ihre „Ausstrahlung“ und ihr „Einfluss soll helfen, solche Projekte zu initiieren und zeitnah zu realisieren. Wenn die ersten „Migrationsgenossenschaften“ ins Leben gerufen sind, ergeben sich die individuellen Besonderheiten von selbst. Es muss der erste Schritt zeitnah gegangen werden …
4.   Migrationsgenossenschaften sollen helfen, einen dringend notwendigen Einstieg zu einen Perspektivenwechsel in der Migrationspolitik vorzubereiten. Bisher stand die soziale Integration der Migranten im Vordergrund.  Das hatte auch Folgen: Nachvollziehbar, dass dies verstärkt Zweifel in der Bevölkerung aufkommen ließ, weil man nicht erkannte, dass zugleich auch Lösungen entwickelt wurden, die an den Ursachen ansetzen: Den problematischen ökonomischen Entwicklung der Herkunftsländer.
5.   Migrationsgenossenschaften haben stets in Deutschland ihre „Start-Basis“. Sie sind jedoch von Anfang an darauf ausgerichtet, Migranten so zu qualifizieren, dass sie in der Lage sind, in ihren Herkunftsländern ökonomische Impulse auszulösen. Eine der Umsetzungsformen ist z.B. die Gründung von „Töchtern“ oder „Niederlassungen der Migrationsgenossenschaften in den Herkunftsländern    
6.   Migrationsgenossenschaften wenden sich zunächst an „Neu-Migranten“, die bereits in ihren Herkunftsländern selbständig waren oder die sich jetzt in Deutschland  unternehmerisch betätigen wollen. Einseitig Migranten in „abhängige Beschäftigungsfelder“ zu verpflichten, ist auf Dauer nicht unproblematisch. Also nutzt man – freiwillig – optional einen Weg in die kooperative Eigenständigkeit.

„Prominente“ Migranten, sollen das Konzept beflügeln. Politiker wie z.B. Volker Kauder (CDU Fraktions- Vorsitzender), Horst Köhler (Bundespräsident a,D., Fußballprofis wie Neven Subotic, Mehmet Öszil oder Mahmoud Dahoud,  Schlagerstare, wie  Helene Fischer, usw., sie alle könnten große Wirkung erzielen. Man muss sie jedoch nicht nur ansprechen, sondern sie auch für einen sinnvollen Weg begeistern.
Fast 19 Millionen Menschen haben in Deutschland einen Migrationshintergrund – eine gewaltige „Schubkraft“ für ein „Konzept Migrationsgenossenschaften“ ...

Der vorläufige Arbeitstitel diese Migranten-Selbstverantwortungs-Konzeptes lautet – zielorientiert - „CoopGo - Coop der Migranten“. Damit sind etwa 22% der Gesamtbevölkerung anzusprechen, die nunmehr aufgerufen sind, Verantwortung zu übernehmen, um – in Verbindung mit den Herkunftsländern - eine partnerschaftliche  Entwicklungshilfe zu initiieren.

Nur wenn es gelingt, eine „Give Together –Situation“ bei Migranten zu erzeugen, wird es auch gelingen, die Bevölkerung in Deutschland  zu mehr Akzeptanz in Sachen Integration zu bewegen – so die Feststellung des DEGP Ausschusses. Integrations-  bzw. Migrationspolitik wird dann verbunden mit dem Aspekt „Gesamtverantwortung“.  Den 22% Migranten in Deutschland kann und darf es nicht einerlei sein, wie sich ihre Herkunftsländer entwickeln. Und allen Parteien, Organisationen und Menschen, sollte es nicht einerlei sein, dass die Migration ihren Herkunftsländern wertvolle Ressourcen entziehen, weil meist diejenigen flüchten, die in ihren Ländern dringend benötigt werden, um die Migrationsursachen längerfristig zu beheben.

Migrationsgenossenschaften oder kurz „Migranten Coops“ genannt also sind stets darauf ausgerichtet, perspektivisch in den Herkunftsländern wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundlagen zu schaffen, die zur „Re-Vitalisierung“ dieser Länder führen.  

Das Konzept Migrationsgenossenschaften könnte – beispielhaft – mit einer Bundesstiftung starten.
Das gesamte Konzept des DEGP ist auf 7 Stufe ausgelegt, um auch Gemeinden und Städte direkt einbeziehen zu können.

Solchermaßen „Selbsthilfe-Konzepte“ können nicht hoch genug  eingeschätzt werden, weil sie genau die Signale auslösen, auf die viele Menschen in unserem Land warten: Migranten übernehmen Verantwortung für ihr Herkunftsland.

Es lohnt sich wirklich, jetzt das zu praktizieren, was die UN als „Grenzenlose Verantwortung“ bezeichnete, was Willy Brandt hat schon vor Jahren mit dem den Begriff „Interdependenz“ (wechselseitige Abhängigkeit) angemahnt:  „Gesamtverantwortung“. Unter kooperativen Gesichtspunkten – man das heute  als „One World Coop“ bezeichnen können. Das Prinzip ist einfach und gilt für alle Menschen, gleich in welcher Funktion und Situation sie sich befinden. Es lautet schlichtweg: „Give Together“ – sei dir deiner weltweiten Verantwortung bewusst.
Wer als Land diese Regel ignoriert, zahlt viel Geld für Integrationsmaßnahmen, von deren Funktionieren die Menschen in Deutschland erst noch überzeugt werden müssen. Wer diese Regel jedoch berücksichtigt und zusätzlich möglichst viele „Alt-Migranten“ anspricht, kann Deutschland zu einem „Musterland für migrative Selbstverantwortung und Selbstorganisation“ entwickeln.
Im Jahre 2018 „feiern“ wir „200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen“. Grund genug, um im Geburtsland seine Ideen zur Selbsthilfe, Selbstorganisation und Selbstverantwortung für neuzeitliche Problemlösungen auszuprobieren.        


13.01.2018

CoopGo – Die kooperative Bewegung in Deutschland


Unser Land braucht einen kooperativen Aufbruch

Wenige Zahlen zeigen überzeugend:

·         Deutschland ist ein Land der Kooperationen – man könnte durchaus von „CoopLand“ sprechen

Wer jedoch die Programme der größeren politischen Parteien anschaut, hat den Eindruck, dass diese Situation kaum zur Kenntnis genommen wird. Irgendwie scheint die „Normalität“ darin zu bestehen, dass „Konkurrenz“ die Grundlage ist, wie Menschen und Strukturen in Beziehung treten.

Aber die Zahlen sind „erdrückend“ deutlich „pro Coop“:

·         Mehr als 39 Millionen Menschen sind als Arbeitnehmer in diversen Unternehmensformen beschäftigt.
·         Etwa 36 Millionen Menschen sind – mindestens in einem Verein Mitglied
·         Mehr als 21 Millionen Menschen sind Mitglied einer Genossenschaft
·         Fast 50 Millionen Menschen sind Mitglied in einer der beiden größten Kirchen und größeren – anerkannten Religionsgemeinschaften

Und hinzukommt, dass es derzeit keine wirkliche Orientierung in Richtung einer Veränderung zu mehr Kooperation zu geben scheint. Man gibt sich damit zufrieden, „Schadensbegrenzung“ zu betreiben, von substanzieller Veränderungs-bereitschaft ist wenig zu spüren.

Dabei befinden wir uns mitten in einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel, an dessen Ende, wohl nur wenig von dem bestehen bleiben könnte, was uns heute bekannt ist und auf das Wirtschaft, Politik und alle Bereiche der Gesellschaft seit Jahren ausgerichtet sind.

Die kritischen Stimmen mehren sich, dass ein solcher Wandel für viele Menschen im Lande, (gleichermaßen junge und ältere), für wirtschaftliche Strukturen (besonders den Mittelstand), letztlich für das gesamte gesellschaftliche und politische Umfeld enorme Risiken und hohe Veränderungsbereitschaft erfordern.

Die kritischen Stimmen mehren sich ebenfalls, die sagen, dass die Instrumente von Konkurrenz und Gegeneinander künftig eher Probleme erzeugen werden, als lebenskonforme Lösungen anzubieten.

Immer mehr Wissenschaftler erkennen, dass Kooperation (Miteinander) – quasi auf ganz natürliche Weise, wie die Natur und unser Körper es zeigen – zugleich effizient und effektiv wirkt. Sie erkennen darin das „Potenzial der Zukunft“.

„CoopGo“ oder „Kooperation Jetzt“ oder „Zukunft im Miteinander“, wie immer man es auch bezeichnen mag, es sollte keine Zeit mehr versäumt werden, die „Bilder“ der neuen Gesellschaft entstehen zu lassen.

Dass sozusagen bereits – fast alle Menschen im Lande – kooperative Erfahrungen in kooperativen Strukturen gesammelt haben, ist ein ausgezeichnete Grundlage, zugleich einen kooperativen Umbau ins Auge zu fassen.

Und genau dort setzt CoopGo an:   

·         Unabhängig, überparteilich, quasi wie ein landesweites „Open-Source-Projekt“, das Bewusstsein zu schärfen, gemeinsam die „Bilder“ einer leistungsstarken, humanen, fairen und friedvollen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu entwickeln, deren Denken und Handeln in den Prinzipien von Miteinander und Füreinander verankert, fester Bestandteil sind.

 
Menschen wollen mehr „Miteinander“ statt „Gegeneinander“

Die Meinung der Menschen in unserem Lande geht seit einiger Zeit sehr konsequent in Richtung einer gesellschaftlichen Struktur des „Miteinanders“.
Immer mehr Menschen spüren, dass „Gegeneinander“ (Konkurrenz) nicht mehr stimmig ist. Umfragen – aus unterschiedlichen Bereichen - belegen dies stabil und deutlich.
Menschen wünschen sich eine „Kultur des Miteinanders“ (Kooperation), nicht nur in der Wirtschaft, auch in Politik und allen Bereichen der Gesellschaft.

Die Öffentliche Meinung geht recht konsequent auf Kurs „Kooperation“. Dies heißt jedoch noch längst nicht, dass eine Gesellschaft des Miteinanders bereits zeitnah zu realisieren wäre. Es wird Schritte des Übergangs geben müssen, Zeiträume in denen ein geordneter Wandel ablaufen muss.

Doch es gibt bisher nur wenig „Bilder“ von dem, wie ein solcher Wandel faktisch erfolgen könnte. Zwar entstehen bereits wertvolle Vorbilder in kleineren Nischen, aber der Umbau einer hochtechnisierten, komplexen Wirtschaft ist etwas völlig anderes.

Zeitgleich vollzieht sich – auch in den bisher als Wettbewerb organisierten Bereichen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – ein (zusätzlicher) Wandel, der seines gleichen sucht. Begriffe wie Digitalisierung oder Arbeit 4.0 deuten an, was gemeint ist.

Die Konkurrenzgesellschaft steht vor tiefgreifenden Veränderung und quasi zeitgleich soll bzw. muss ein weiterer – vor allem technisch-technologische determinierter Umbau organisiert werden, sozusagen Umbau von einer Wettbewerbsgesellschaft zu einer Kooperationsgesellschaft auf höchstem technologischen Niveau. …


Das Neue erfordert ungewohnte Antworten 

Intelligente Unternehmer und Wissenschaftler sehen z.B. die Einführung eines Grundeinkommens als unabdingbar an, um sozialen Frieden dauerhaft zu gewährleisten. Parallel dazu wird massiv von Seiten der Politik dieses Thema ignoriert. Sprachlosigkeit und unfruchtbares Gegeneinander verhindern geeignete Lösungswege. Jetzt wäre Diskussion angesagt, um rechtzeitig über die besten Lösungen in Gespräche einzutreten. Eine wahrhaft kooperative Basis zu schaffen, die begehbare Brücken baut, statt unnötig Zeit mit dem Beharren auf „bröckelndem“ Terrain zu verschenken.

Die Situation zeigt beispielhaft, was es bedeutet, vom „Wettbewerbs-Modus“ in den „Kooperations-Modus“ zu wechseln. Das Traditionelle lässt scheinbar wenig Spielraum für zeitnahe Veränderungslösungen, und mögen diese auch noch so ratsam, wichtig und richtig sein.

Und dabei ist das Thema „Grundeinkommen“ – bei aller Bedeutung – nicht das Einzige oder gar am Schwierigsten lösbare Problem.

Das Thema zeigt jedoch sehr gut, wie wichtig jetzt eine Bewegung wäre, die jenseits aller parteipolitischen Positionen, losgelöst von Interessengruppen und einseitig verengtem Lobbyismus, sich grundlegend neuen Themen und Entwicklungen, unbefangen zuwenden könnte. …


CoopGo – Eine wertvolle Bewegung des Wandels

Um den Menschen – die durchaus berechtigten Ängste – vor tiefgreifenden gesellschaftliche Veränderungen zu nehmen, macht es viel Sinn, jetzt aufzuzeigen, dass dieser technisch-technologische Wandel zugleich mittels kooperativer Entwicklungen und Gestaltungen zu synchronisieren ist. Es macht für Menschen ganz offensichtlich einen erheblichen Unterschied, ob Veränderung inmitten eines Systems der Konkurrenz (Gegeneinander) oder eines Systems des Miteinanders (Kooperation) erfolgt.
Um dies zu gewährleisten, ist CoopGo weder eine Partei, noch ein Lobby-Verband, sondern eine Bewegung von Menschen und Institutionen. Was CoopGo von Anfang an eint ist, dass es einer starken, koordinierten, auf breiter Basis aufgestellten Bewegung bedarf, um in die verschiedensten Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft, Medien, Politik, etc. wirksam hineinzuwirken zu können.
CoopGo soll sozusagen ein Bindeglied für viele – durchaus unterschiedliche Gruppen, einzig der Idee verpflichtet, dass Kooperation die Grundlagen unserer Gesellschaft bilden kann und muss, um wahre Zukunftsfähigkeit, Lebensqualität, Freiheit und Menschlichkeit in unserem Lande entstehen zu lassen.
Die traditionellen Grundwerte von Genossenschaften und Vereinen, wie z.B. Selbstorganisation, Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstvertrauen können dafür wichtige – weil erprobte – Eckpfeiler sein.
Die Initiatoren der CoopGo-Bewegung bauen auf jahrelangen Erfahrungen in und mit kooperativen Strukturen auf.
Sie wissen deshalb auch, dass bereits jetzt nach kooperativen Grundlagen organisierte Institutionen und Unternehmen sich weiterentwickeln müssen. Dennoch können z.B. Genossenschaften – besonders international gesehen – durchaus wichtige Grundlagen für einen kooperativen Umbau in unserem Lande liefern. …
 

CoopGo -  Das Bestehende entwickeln und das Neue gestalten   

Genossenschaften könnten und sollten wichtige „Eckpfeiler“ darstellen, um diesen fundamentalen Wandel, der fast alle Bereiche der Gesellschaft erfassen wird, zu gestalten. Aber die etwa 8500 genossenschaftlichen Unternehmen in Deutschland sind bislang erst bedingt in der Lage, einen wirklich bedeutsamen Beitrag für einen kooperativen Wandel zu organisieren. Selbstkritisch müssen die genossenschaftlichen Verbände eingestehen, dass es z.B. so etwas wie eine mittelständische genossenschaftliche Unternehmensstruktur bisher außerhalb des Dienstleistungssektors kaum gibt. Aber genau solche – vor allem kleinere und mittlere Produktionsunternehmen als Genossenschaften wird es geben müssen, wenn man glaubhaft in Aussicht stellen will, dass Konkurrenz durch Kooperation – Step by Step – ersetzt werden soll und kann. Auch wenn man solche Fragen gern verdrängen würde: Selbst für die heutigen (Konkurrenz-)-Konzerne sollten kooperative Lösungen – längerfristig - nicht außer Acht bleiben.
„Mischlösungen“ könnten in vielen Bereichen der Wirtschaft zumindest interessante „Übergangs-Varianten“ darstellen. Beispiele könnten z.B. sein: Die derzeit Beschäftigten in einer AG oder GmbH könnten sich in einer „Unternehmens-Genossenschaft“ organisieren. Was genau eine solche Genossenschaft für eine Funktion hätte, wäre zu entwickeln und dürfte von Unternehmen zu Unternehmen anders sein. Wie so etwas letztlich zu realisieren wäre, könnte/müsste im Rahmen eines entsprechenden Gesetzes (Kooperationsgesetztes) näher beschrieben werden. Allein um ein solches Gesetz sinnvoll zu gestalten, bedarf es einer Menge Kreativität, Sachverstand und Einsichtsfähigkeit.
Nur wo kommt dieser „Sachverstand“ her, in einer Gesellschaft, die über Jahrzehnte in einem „Spielfeld“ namens Konkurrenz gewirkt und „trainiert“ hat?

Erinnern wir uns, welche Widerstände z.B. zu überwinden waren, um Mitbestimmung und Eigentumsrechte einsichtsvoll zu „harmonisieren“.  Letztlich wurde auch diese Hürde genommen und Mitbestimmung gesetzlich geregelt.

Für Vereine und andere potenzielle Kooperationsstrukturen (Kirchen, etc.) könnte durchaus die Verbindung von kooperativen Strukturen – wie z.B. Genossenschaften - von Interesse sein.  Wenn Vereine (zusätzlich) Genossenschaften gründen, könnten sich völlig neue Potenziale zur Mitgliederwerbung ergeben. So begänne sich ein System „WirKraft“ allmählich wirksam zu entfalten. Oder was spräche dagegen, wenn sich z.B. „Unternehmens-Genossenschaften“ – weitergehend - mit Vereins- bzw. „Kirchen-Genossenschaften“ intelligent vernetzen und daraus planvoll sukzessive eine „Kooperationsstruktur der 2.Stufe“ entstünde?
Viele Möglichkeiten sind bereits bekannt, einige bereits vorteil- und beispielhaft realisiert. So könnte recht zügig ein ganzer „WirKraft-Sektor“ entwickelt werden.  Wo ein Wille ist wird es auch (intelligente) kooperative Lösungen geben. Der Ideen gibt es gewiss viele, nur wären dafür die geeigneten  „WirKraft-Experten“ zu finden?

Das „CoopGo-Signet“ könnte helfen, um Beratergruppen - z.B.  Unternehmensberater, Steuerberater und Rechtanwälte -  zu animieren, sich kooperativ(er) auszurichten. Ein solches Symbol – verbunden mit den entsprechenden „WirKraft-Kompetenzen“ eröffnet neue Handlungsfelder und verspricht neue Kundenpotenziale.

Damit drängt sich – möglicherweise - förmlich ein neues Betätigungsfeld für CoopGo auf: Die Aus- und Weiterbildung für kooperative Strukturen, zumal wenn diese nicht in Form einer Genossenschaft tätig werden, was durchaus möglich sein sollte. Kaum jemand kann annehmen, dass Einrichtungen, wie Industrie- und Handwerkskammern die – per se - geeigneten Partner wären um entsprechende Dienstleistungen für kooperativ aufgestellten Startups oder „Unternehmen am Markt“ anzubieten. Sie mögen das „Konkurrenz-Spiel“ beherrschen, aber Kooperation ist etwas völlig anderes und dafür gibt es bisher kein Personal. Auch  „Head-Hunter“ müssen (noch) „passen“, bekämen sie Aufträge zur Suche von Managern mit kooperativen Kompetenzen. …      

Die Gestaltungs-Formen im Umbauprozess werden vielfältig sein, die Aufgaben beträchtlich. Unverzichtbar – besonders in der „Umbau-Phase“ ist jedoch, dass die Menschen, die innerhalb solcher Organisationen und Strukturen tätig sind. von Anfang an erleben:

·         Seit wir kooperativ denken und handeln haben sich viele für uns wichtige Interessen bzw. Probleme zum Positiven entwickelt.

Um das zu gewährleisten, muss das in Aussicht gestellte kooperative „Chancen-Potenzial“ - hautnah und praxisbezogen - für alle Teilnehmer am kooperativen Umbauprozess sichtbar und erfahrbar werden. Das könnte leicht zu so etwas wie eine „Herkules-Aufgabe“ werden, sofern geeignete Qualifikations-Institutionen und Berater nicht unterstützend verfügbar sind.

Wer meint, dass ein kooperativer Umbauprozess zeitnah und reibungslos zu hantieren wäre, sollte umdenken. Idealismus und Phantasie werden wichtige Hilfe leisten können, aber für eine erfolgreiche Umsetzung ist viel „kooperative Professionalität“ erforderlich. Und um diese herzustellen, bedarf es entsprechender zeitlicher Vorläufe. …

Diese Beispiele sollen und können lediglich andeuten, welche Vielfalt von Aufgaben sich einer „CoopGo-Bewegung“ stellen, wenn sie es ernst meint, einen kooperativen Umbauprozess unseres Landes aktiv und einflussreich zu gestalten.

Fassen wir das zusammen, so könnte man vielleicht sagen:

·         CoopGo muss zunächst Menschen aus allen relevanten gesellschaftlichen  Bereichen zusammenführen, um gemeinsam die Grundlagen (Bilder) entstehen zu lassen, die für einen gesamtgesellschaftlichen, kooperativen Wandel zugleich relevant und für viele Menschen nachvollziehbar sind. Entscheidend für aktives Mitmachen ist immer, dass sich Mehrheiten damit identifizieren können und sich von einer Idee bzw. deren Konzept angesprochen (inspiriert) fühlen.


CoopGo setzt auf (kooperative)Wissenschaft und Forschung

Wissenschaft und Forschung haben derzeit in Sachen „kooperativer Wandel“ erst wenig anzubieten, um von dort – zeitnah – wesentliche Impulse  zu bekommen. Wir wollen keineswegs die jahrelange Arbeit der –„genossenschaftlichen Forschungsinstitute“ schmälern, aber um einen gesamtgesellschaftlichen Veränderungsprozess substanziell begleiten zu können, wäre sie sicherlich überfordert, zumal es um wesentlich mehr geht, wie sich „nur“ auf den Genossenschaftssektor zu begrenzen. Aber so waren sind sie aufgestellt und ausgerichtet.
Was es jetzt bedarf ist, „Kooperation“ zu einem integralen Forschungsfeld von fast allen wissenschaftlichen Studienbereichen auszurichten. Nicht nur die wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten sind einseitig auf den „Konkurrenz-Modus ausgerichtet.
An fast allen deutschen Hochschulen und Universitäten wurde bisher – zumindest inzident – gelehrt und geforscht, mit einem „Konkurrenz-System“ umzugehen.

Um Habilitationen oder Promotionen zu kooperationswissenschaftlichen Themen zu finden, muss man sich gehörig anstrengen. Die Vermutung ist naheliegend, dass man keine einzige Fakultät in Deutschland finden dürfte, die zumindest kooperative Schwerpunkte in ihre Studienangebote integriert hat oder gar entsprechende Studienabschlüsse anbietet.
Auch hier könnte eine Mitwirkung in der „CoopGo-Bewegung“ Anreiz sein, um im Wettbewerb um die Gunst der Studenten, interessante Vorteile eröffnen. CoopGo wird ein „Forschungs-Institut für Kooperation“ initiieren, das eng mit Hochschulen und Universitäten zusammenarbeiten wird. Professoren und Hochschullehrer, die längst erkannt haben, dass eine „Kooperations- bzw. Miteinander-Gesellschaft“ nicht nur zukunftsfähiger, wie eine „Konkurrenz-Gesellschaft ist“ gibt es durchaus. Was fehlt ist, dass deren Anliegen nunmehr zeitnah zu entsprechenden politische Resonanzen in der Bildungspolitik führt.

Die Zeit, dass Universitäten und Hochschulen, sich bewusst als „Coop-Unis“ ausweisen, wird umso eher eintreten, wie es gelingt, die CoopGo zu einer kraftvollen Bewegung zu entwickeln.


CoopGo soll „Faszination in und für Kooperationen und Genossens-chaften“ erzeugen

Zurück zu den aktuellen Voraussetzungen. Im Vergleich mit anderen europäischen Staaten ist in Deutschland die Gründung und Entwicklung von Genossenschaften eher „bescheiden“. Länder wie Frankreich, Spanien, Italien , Schweiz, etc. haben nicht nur – in Bezug auf die Einwohnerdichte – wesentlich mehr Genossenschaften, auch deren Neugründungen sich erheblich mehr.
Wir wollen dies am Beispiel der Schweiz verdeutlichen:
Würde man die Dichte (bezogen auf die Einwohnerzahl) von Genossenschaften der Schweiz auf Deutschland übertragen, sollte es eigentlich in Deutschland weit über 90.000 (!) Genossenschaften geben. Es gibt jedoch in Deutschland lediglich ca. 8500 Genossenschaften.
Erinnern wir uns, dass es zu Zeiten der Weimarer Republik in Deutschland bereits über 50.00 Genossenschaften gab, erkennt man unschwer: Deutschland ist weit davon entfernt, als „Vorbild“ zu dienen. 
Wir wollen nicht die dafür ausschlaggebenden Gründe weiter thematisieren, sondern lediglich mutmaßen, dass es derzeit einfach keine Art „Sog-Wirkung“ in Richtung Genossenschaften zu geben scheint.
Aber daraus den Schluss zu ziehen, dass in Deutschland kein „kooperativer Handlungsbedarf“ oder gar „kooperatives Desinteresse“ bestünde, wäre falsch und fatal. Genau das Gegenteil ist der Fall. Umfragen – besonders bei Startups – zeigen, dass man Kooperation sehr schätzt und gern – auch unternehmerisch - im „Miteinander“ denkt und handelt.
Woran mag es dennoch liegen, dass Genossenschaften so wenig „Sog-Kraft“ entwickeln? Jährlich werden in Deutschland ca. 280.000 Unternehmen, davon etwa 92.000 Kleinunternehmen neu gegründet. Davon werden lediglich 100 Unternehmen in der Rechtsform einer Genossenschaften gegründet.
Sofern es nicht gelingt, die Ursachen für diesen Widerspruch zu thematisieren und abzustellen, scheint sich diese Diskrepanz zwischen „kooperativer Faszination“ und genossenschaftlicher „Verweigerungshaltung“ nicht aufzulösen.      

Das könnten die Verbände anders sehen, denn einige haben sich ganz gut mit den bestehenden Verhältnissen arrangiert. Ohne zu kritisieren, muss man einsehen, dass es bisher (noch) nicht gelungen ist, so etwas wie eine „Faszination in und für Genossenschaften“ auszulösen. Das Jubiläumsjahr „Raiffeisen-200“ könnte – wenn man wirklich wollte - eine ideale Startbasis sein für so etwas wie „Geno-2.0“. Wird das auch von den Initiatoren schon so gesehen und dann – was wichtiger wäre, auch so getan bzw. genutzt?

CoopGo hat dazu eine klare Position:

·         Gemessen an den Entwicklungen in anderen europäischen Staaten, haben wir in Deutschland einen „qualitativen und quantitativen“ Nachholbedarf. Das ist keine Kritik, aber eine Tatsache, die zugleich herausfordert, denn Genossenschaften ohne „Faszination“ sind erst eine relativ leblose „Kooperations-Hülle“, aber erst eine lebendige „Förder-Gemeinschaft“ der Menschen setzt die vermuten „Kooperations-Energien“ frei, die zu den notwendigen „Kooperations-Vorteilen“ führen. 

Eine der wichtigsten Aufgaben von CoopGo wird es demnach sein müssen, diese Situation zu verändern.

CoopGo – und damit verbundene „CoopGo-Signet“ – stehen für einen Weg, der genau diese „Faszinations-Barrieren“ beseitigen soll.


CoopGo – Eine Bewegung zur Förderung der kooperativen Selbstverant-wortung

Da CoopGo – zumindest ist das derzeit nicht beabsichtigt – kein Verband, sondern eine Bewegung sein soll, setzen wir auf „offene Kooperation“ mit den bestehenden Verbänden im Genossenschaftssektor. Durch Überzeugungsarbeit – so die bereits gesammelten Erfahrungen – sind durchaus zahlreiche Verbände bereit, z.B. mögliche Gründungshürden für Genossenschaften zu überprüfen und abzustellen.
CoopGo wird auf seiner Homepage die Verbände veröffentlichen, die sich den Kernelementen des (vorläufigen) „CoopGo-Kodex“ verbunden fühlen. Diese Verbände erkennt man daran, dass sie das „CoopGo-Signet“ – auf Briefbögen, Homepage, etc. – führen.

Es wäre jedoch missverständlich zu meinen, CoopGo würde Mitglieder in Verbänden, die (noch) nicht zur CoopGo-Bewegung gehören, vom Führen des „Coop-Signets“ ausschließen. Das tut CoopGo ganz sicher nicht. Uns geht es nicht um „stimatisieren“, sondern um „faszinieren“. Wer sich nicht für „Faszination in Genossenschaften“ (einsichtsvoll) begeistern lässt, der würde „CoopGo“ eher schaden als nützen. So macht es durchaus Sinn, auch Genossenschaften, die in Verbänden Mitglied sind, die sich (noch) nicht mit den Ideen von CoopGo verbunden fühlen,  gleichwohl das Führen des „CoopGo-Signets“ zu ermöglichen.

Gleichwohl erwartet CoopGo jedoch von jeder Genossenschaft, die sich pro CoopGo offen bekennt, sich auch den „Spielregeln“ – niedergelegt im jeweils aktuellen Coop-Kodex“ – entsprechend zu verhalten. So etwas ist nur dann zu erreichen, wenn das Führen des „Coop-Signets“ auch zurückgenommen werden kann. Wie dies genau funktioniert, wird derzeit erarbeitet.

Ganz allgemein gilt der Grundsatz:

·         Wer signalisiert, nach den CoopGo-Grundsätzen zu arbeiten. Muss auch gewährleisten, dass dies erfolgt – nach innen und nach außen. Dieser „Vertrauensschutz“ ist unaufhebbar.


CoopGo – Wir fordern ein politisches Kooperations-Signal des Staates

Ein Grund, dass Genossenschaften bisher in Deutschland erst relativ geringe unternehmerische Resonanz gefunden hat, liegt sicherlich auch an der „realpolitischen“ kooperativen „Verweigerungshaltung“ des Staates.
Damit meinen wir z.B. dass es fatal ist anzunehmen, dass sich Kooperation in einem wirtschaftlichen Umfeld angemessen entwickeln könnte, das durchgängig im „Konkurrenz-Modus“ funktioniert. Dies gilt sowohl in Bezug auf das kooperative Verhalten nach innen (Mitarbeiter), den förderwirtschaftlichen Aspekt (Teilhaber), wie auch in Bezug auf das konkrete Marktverhalten.

Die kooperativen „Spielregeln“ konsequent anzuwenden, ist Genossenschaften kaum möglich. Das wird am Thema „Verbraucherschutz“ recht deutlich. Mitglieder in Genossenschaften können – selbstorganisiert – einen wesentlich effektiveren Verbraucherschutz herstellen, als der Staat. Dennoch werden Genossenschaften genauso behandelt, wie andere Rechtsformen. Das mag auf den ersten Blick plausibel sein, ist jedoch auf den zweiten Blick kontraproduktiv und greift – ob bewusst oder unbewusst – in die Autonomie der Selbstorganisation ein.

Wenn Genossenschaften – den staatlichen Regelungen weit überlegene – positive Gestaltungen praktizieren, werden sie dadurch eher „bestraft“, wie belohnt.
So sind z.B. die Mitgestaltungsmöglichkeiten von Teilhaber-Beschäftigten  durchaus denen von „Nicht-Teilhaber-Beschäftigten“ weit überlegen zu gestalten. Doch dafür gibt es keine staatlichen Anreize.
Ähnlich gilt das für viele Bereiche des Wirtschaftens. Eine Genossenschaft, die den Förderauftrag positiv gestaltet, wird dafür keineswegs „honoriert“, z.B. durch Steueranreize. Ganz allgemein gesehen, bedarf es dringend so etwas  wie einen „kooperativen Nachteilsausgleich“ oder einen „kooperativen Gründungsanreiz“. Ganz allgemein geht es darum, dass der Staat zeigt, dass er „Kooperation“ für besonders förderwürdig beurteilt. Die Anreize könnten z.B. in Form von Steuervorteilen bestehen (analog der Körperschaftssteuer-Vorteile für Wohnungsbaugenossenschaften) oder in Form von Fördermittel gewährt werden. Die besondere Förderung von Energiegenossenschaften, zum Erfolg einer „Energiewende“ war beispielgebend dafür, was möglich ist, sofern man wirklich über politische „Lippenbekenntnisse“ zugunsten von mehr Kooperation in Deutschland hinausgehen wollte.
Was spräche eigentlich gegen eine „Kooperations-Wende“. Bedeutsam genug ist das im Ansehen der Bevölkerung allemal, wie die stabilen Umfragewerte zeigen.  Die derzeitige Situation passt eher in das Bild vom „Karpfen im Haiteich“. Kaum jemand würde hier von einem fairen „Wettbewerb“ reden. …


CoopGo – Das WIR organisiert sich selbst: Ein „Coop-Rat“ und ein Coop-Parlament sind wichtige Etappen zur kooperativen Selbstorganisation

Die Arbeit der diversen CoopGo-Initiativen zu koordinieren, politische Initiativen zu organisieren und den kooperativen Entwicklungsprozess zu kommunizieren ist notwendig und unverzichtbar.

Dazu wäre eine Art parlamentarische (Coop-) Struktur eine durchaus angemessene Idee. Ein parlamentarischer Rat bereitete den Gründungsprozess der Bundesrepublik vor. Ihm gehören „Delegierte“ aus Parteien und Gruppen an. Was spräche dagegen, einen „Kooperations-Rat“ einzuberufen, um ein „Kooperations-Parlament“ entstehen zu lassen. Ein kooperativer Wandel würde zweifelsfrei friktionsfreier verlaufen können, wenn es eine institutionalisierte Arbeitsteilung gäbe und eine Kommunikation zwischen politischem Parlament (Bundestag) und Kooperations-Parlament (oder SelbstorganisationsParlament) geregelt wäre.

Schlussendlich wird man nicht daran vorbeikommen, dem Grundgesetz hinzuzufügen, dass „Kooperation“ wichtiger Teil der Zielbestimmung des Staates wird. …
  
 
CoopGo – Eine Signatur, die eine „Identifikation“ und „Energie“ für einen konzertierten  „kooperativen Wandel“ in Deutschland befördern wird

Um zu gewährleisten, dass CoopGo eine Bewegung bleibt, ein modernes „Open Source-Projekt“ ist, das zum Mitmachen auf- bzw. herausfordert, bedarf es zu es zumindest einiger „Erkennungs-Zeichen“.
Dazu dient zunächst das „CoopGp-Signet“. Jeder Mensch, der sich zu der Idee eines kooperativen Wandels in unserem Lande hingezogen fühlt, sollte das auch deutlich machen können.

Um als kooperative Struktur (Genossenschaft, Verein, etc.) in Erscheinung treten zu können, kann auch das CoopGo-Signet auf Briefbögen, auf Homepages, etc. genutzt werden.

Jetzt geht es darum einen CoopGo-Kodex – verbindlich - für Unternehmen und Organisationen gemeinsam zu entwickeln. Die ersten Entwürfe liegen dafür vor; Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Darin sollen kooperative „Mindest-Standards“ festlegt, die allesamt dazu dienen müssen, das zu erzeugen, was die absolute Mehrheit der Menschen unseres Landes wünscht und fordert:

·         In Deutschland engagierte Menschen und Experten aus allen Bereichen von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik miteinander zu verbinden.

Nur dann kann das möglich werden, was die Menschen mit großen Mehrheiten und zunehmender Beharrlichkeit fordern:

·         Unser Land braucht – über alle durchaus sonstigen Unterschiede hinweg - eine Allianz der Menschen zum Aufbau einer „Miteinander-Gesellschaft“


CoopGo – Gemeinsam für ein „Deutschland des Miteinanders“

Derzeit wird die „CoopGo-Initiative“ von und über die Redaktion www.genossenschaftswelt.de koordiniert. Eine eigene Homepage ist im entstehen (www.coopgo.de ).

Wer Interesse hat, an den Grundlagen des „kooperativen Umbaus“ unseres Landes mitzuwirken, kann sich dort gern registrieren lassen. Beiträge und natürlich eigene Initiativen, die bereits gestartet sind, werden gern veröffentlicht.

Jetzt bedarf es Mut, etwas Zeit und kreativer Ideen!

Aber es lohnt sich, denn das Projekt ist zweifellos wichtig:

·         Ein dramatischer Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft hat in Deutschland bereits begonnen.
·         Und es ist der Wille der absoluten Mehrheit der Menschen dieses Landes, dass er zu einem kooperativen Umbau genutzt wird.

CoopGo ist Mitinitiator, dass dies gelingen kann. Machen Sie mit, werden Sie Teil dieser CoopGo-Bewegung!  



              














28.11.2017

Presseveröffentlichung




Familien in Genossenschaft – Ein dynamischer Trend mit vielen Varianten und interessanten Lösungswegen.

DEGP Fachtagung zeigt, dass mittels Genossenschaften sowohl interessante wirtschaftliche, wie auch soziale oder familienbezogene Konzepte zu realisieren sind.

Vielschichtiger könnte es kaum sein, was inzwischen alles unter dem Begriff „Familien-Genossenschaft“ verstanden wird. Die Fachtagung „Familien entdecken Genossenschaften“ des Deutsch-Europäischen Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. (DEGP) führte Menschen zusammen, deren Beweggründe von großer Spannbreite waren. Bei den einen ging es um „handfeste“ Wirtschaftsthemen, wie Unternehmensnachfolge, Re-Start oder Erbfragen. Bei anderen Interessenten standen wohnwirtschaftliche Lösungen im Vordergrund und wiederum andere waren an sozialen Themen interessiert, wie Kindergärten, Altenpflege oder Wohnbetreuung interessiert …

„Für alles gibt es eine passende genossenschaftliche Lösung“ – mit dieser Aussage eröffnete der Vorstand des DEGP – Gerd K. Schaumann – die Fachkonferenz für Familien-Genossenschaften in Berlin. „Wir sind uns durchaus der Kühnheit einer solchen These bewusst“ – so der DEGP-Vorstand, möchten jedoch vorwegnehmen, dass diese Aussage inzwischen in langjähriger Verbands-Arbeit gut verifiziert wurde. Es ist geübte Praxis unseres Verbandes, nicht zu warten, bis Gründer ihre Unternehmensideen an den Verband herantragen. Der DEGP ist seit einiger Zeit dazu übergegangen, auch aktiv Lösungsbereiche zu identifizieren, Rahmenkonzepte zu entwickeln und für deren Umsetzung geeignete Unternehmer (Vorstände, Mitglieder) zu finden und zu begeistern.

Im Kern wirkt eigentlich jede Genossenschaft wie eine Art „Familie“. Werte wie Vertrauen, Partizipation, Selbsthilfe und Selbstverantwortung sind „familientypisch“. Wer mit so geschärftem Blick durch die Lande geht, wird unschwer entdecken, wo, welche Themen zur (genossenschaftlichen) Lösung anstehen könnten und wie man dazu die passenden Konzeptionen entwickeln kann. Es hat sich im DEGP bewährt, dazu gezielt die „Anwender“ zu finden und zusammenzuführen. Deshalb geht es bei dieser Konferenz auch nicht nur darum, bereits bestehende Konzepte vorzustellen, sondern auch weitere  Menschen dafür zu gewinnen, in eigener Regie bestehende Konzeptionen zu prüfen, diese als „Startup“ umzusetzen.

Zunächst ging es darum, bestehende Projekte aus den Bereichen Kindergärten, Seniorenbetreuung und Schule vorzustellen. Beeindruckendes wurde hier geleistet und darüber berichtet. Die Projekte machten Mut zur Nachahmung. Familiengenossenschaften mit sozialpolitischen Hintergründen, so die Referenten, sind heute gern gesehene Partner von Kommunen und durchaus auch von Unternehmen. Dies ist „Selbsthilfe und Selbstorganisation“, die sofort einsichtig und nachvollziehbar ist. Soziale „Brennpunkte“ sind seit jeher ein Terrain für genossenschaftliche Lösungswege gewesen und werden es bleiben.

Anders jedoch z.B. das Thema „Unternehmensnachfolge“. Hier werden – auch von Kammern und Unternehmensberatungen – genossenschaftliche Lösungen gern ignoriert, so Herr Olaf Haubold, Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Genossenschaften. Seine Erfahrungen zeigen, dass in Situationen von Unternehmensnachfolge zu wenig „ganzheitlich“ gedacht und gehandelt wird. Dabei geht es längst nicht nur darum, einen gelungenen unternehmerischen „Stabwechsel“ zu organisieren, sondern zugleich auch die mannigfaltigen Interessen der bisherigen Unternehmer und dessen Familie zu berücksichtigen. Haubold erläuterte diese Zusammenhänge anhand von Praxisbeispielen sowohl aus dem Handwerk, wie auch von mittelständischen Industrie- bzw. Dienstleistungsunternehmen. Erfahrungsgemäß sind die Unternehmerfamilien insbesondere an einem reibungslosen Betriebsübergang interessiert, der auch die Vermeidung erbschaftsteuerrechtlicher Aufwendungen optimal berücksichtigt. Die Empfehlung von Haubold war für alle Teilnehmer leicht einsichtig und nachvollziehbar: Das Thema Unternehmensnachfolge sollte bereits längere Zeit vor dem eigentlichen Wechsel thematisiert und von den Familien mit besonders qualifizierten Berater geplant werden. So können Lösungen erarbeitet werden, die alle beteiligten Parteien zufrieden stellen. Haubold erläuterte Beispiele, wie  mittels einer familiengenossenschaftlichen Lösung alle Interessen in Einklang gebracht werden können und so „SmartCoop-Lösungen“ möglich werden. Seine Empfehlung: Wirklich intelligente Lösungen benötigen eine 360o-Sicht. Die gesicherte unternehmerische Betriebsfortführung ist ebenso wichtig, wie die gesicherte Vermögenssituation der Familie.

Herr Frank-P. Evertz, Genossenschaftsberater, konzentrierte sich auf den Aspekt Erbrecht. Nicht selten, so Evertz, sind die starren gesetzlichen Vorgaben des Erbrechts unzureichend, um optimal die Interessen der Erblasser und Erben zu synchronisieren. Hier bieten genossenschaftliche Lösungen oftmals interessante Lösungswege – auch in Verbindung mit einer genossenschaftlich strukturierten Unternehmensnachfolge. Da Erbrecht und Steuerrecht quasi eng ineinander verzahnt sind, bedarf es der Einbeziehung von qualifizierten Steuerberatern. Es macht wenig Sinn, genossenschaftliche Lösungen zu präsentieren, die steuerlich zu ungewollten Belastungen führen. Nicht selten kann eine Wohnungsbau-genossenschaft hierbei interessante Perspektiven eröffnen.

Der DEGP Vorstand wies darauf hin, dass der Verband eine Fachgruppe „Familiengenossenschaft“ gegründet hat, der spezialisierte Unternehmensberater, Genossenschaftsberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachjuristen angehören, die sowohl genossenschaftliche Lösungen – unterstützend – entwickeln, wie bestehende Lösungen genossenschaftlich optimieren helfen.

Anfragen können per Mail an info@menschen-machen-wirtschaft – Stichwort Familiengenossenschaft – gerichtet werden.

Wegen des großen Zuspruchs wurde beschlossen, weitere Konferenz zum Thema „Familiengenossenschaften“ auf Ebene der Bundesländer durchzuführen.
      


24.11.2017

Institut der Kooperationsforschung (IDKF) und WirKraft-Forschungsinstitut (WKFI) vereinbaren „Forschungs-Coop“.


Auch in der Wissenschaft sollten Kooperationen keine Ausnahme, sondern eher Selbstverständlichkeit  sein. Dies gilt vor allem dann, wenn sich bestimmte Arbeitsbereiche „synchronisieren“ und gemeinsam effektiver durchführen lassen. Am besten funktioniert das, wenn dabei die bisherigen Arbeitsfelder möglichst eigenständig erhalten bleiben.
Ausgehend von diesen Prinzipien hat sich der „Forschungs-Coop“ WirKraft-Forschungsinstitut und Institut der Kooperationsforschung vollzogen.

Das Institut der Kooperationsforschung (IDKW) ist eine eigenständige und unabhängige Einrichtung im Rahmen des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V., MMW ist zugleich Spitzenverband für Genossenschaften und Dachverband für ganzheitliche Kooperationswirtschaft.

IDKF übernimmt eine Beratungsfunktion für die „CoopGo-Bewegung“ und ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates von „GenossenschaftsWelt“.

Erklärte Ziel der neuen IDKF-Struktur ist insbesondere  eine  Vernetzung  nationaler und internationaler, staatlicher und privater Einrichtungen im Umfeld der Kooperationswissenschaften.
Außerdem soll – neben Forschungsaspekten – auch die verstärkte praxisnahe Anwendung und Umsetzung von Kooperationsprojekten einen besonderen Stellenwert bekommen.
IDKF wird sich auch bei innovativen  Reformprojekten beratend einbringen. Neben „CoopGo“ und „We-Q“ sind dies auch spezielle Projekte mit kooperativen Schwerpunkten aus den Bereichen „Startups“,Social Entrepreneur-Ship“, „Entredonneur-Ship“, etc.
IDKF unterstützt auch bei der konzeptionellen Entwicklung neuer WirKraft-Kooperations-Systeme für und in Unternehmen, Vereinen, Parteien und anderen Organisationsformen.  Die Rechtsform der Genossenschaft ist sicherlich dabei – nach wie vor – wichtiger Bezug der Arbeit.
Sowohl WirKraft-Forschung, wie auch IDKF sind jedoch auf Rechtsformen nicht festlegt. Im Mittelpunkt steht stets das Interesse für „Erfolg in und mit Kooperationen“ und das Entwickeln von überzeugenden „Bildern“ (Projekten) die zeigen, dass Kooperationen stets die Prinzipien von Selbstvérantwortung, Selbstvertrauen, Selbstorganisation und Selbsthilfe integrieren muss und die Interessen der teilnehmenden Menschen berücksichtigt sind. Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind für Kooperationen wichtiger Bestandteil. Zusammengefasst stehen IDKF und WKFI für: „Faszination – Kooperation“.
Weitere Informationen zu IDKF: www.idkf.de   

14.11.2017

VitalCoop – CoopGo – WeQ. alles ist dabei : Das Beispiel „Zeolith-Projekt“ zeigt gut, wie aus den „alten“ Genossenschaft-Werten wertvolle „WirKraft-Vorteile“ entstehen können.


Worum geht es?

Zeolith ist nicht nur „einfach“ ein Naturprodukt (Vulkangestein), sondern ein Naturprodukt mit schier unglaublicher Wirkung, in fast allen Bereichen des Lebens. Es dient – ganz allgemein gesagt – zum „Re-vitalisieren“. Und das nicht nur für Menschen. Auch vorteilhafte Nutzungen für Tiere, Böden und viele andere Anwendungsformen, wie Beseitigung von Geruchsbelastungen oder sogar der Ersatz für Salz als Streumittel, usw. sind möglich.

Irgendwie scheint Zeolith so etwas wie ein „Breitband-Allrounder“ zu sein.

Aber Zeolith hat einen entscheidenden Nachteil:

  • Zeolith ist bisher kaum öffentlich bekannt.

Manche vermuten, dass das einen – nachvollziehbaren - (wirtschaftlichen) Grund haben könnte:

  • Denn je mehr Menschen erkennen, wozu dieser „Breitband-Allrounder“ fähig ist, umso weniger könnten all die „chemischen Problemlöser“ (der Industrie) teuer verkauft, zur Anwendung kommen.

Das könnte auch der Grund sein, weshalb Zeolith – bis heute – eigentlich keine wirkliche „Lobby“ hat.

Das sollte jetzt umgehend geändert werden!

Weil MMW alle sinnvollen Formen von „VitalCoops“ unterstützt, ist es nachvollziehbar, sich auch an der Gründung eines „Zeolith-Verbandes“ zu beteiligen.

Die Gründung eines „Zeolith-Verbandes“ ist als solches bereits wichtig genug, denn nur so kann der Nutzen von Zeolith vielen Menschen schneller näher gebracht werden.

Aber es gibt noch einen weiteren, wichtigen Beweggrund, dass MMW sich an einem solchen Projekt beteiligt:

Zeolith könnte hervorragend als Beispiel dafür dienen, welche „WirKraft“ zu entfalten ist, wenn man die genialen Kernüberzeugungen der Genossenschaftsgeschichte, wie:

  • Selbstverantwortung
  • Selbstorganisation
  • Selbsthilfe
  • Selbstbewusstsein

zur Entfaltung bringt.

Dies waren die Grundtugenden der Genossenschaftspioniere, wie Raiffeisen und Schulze-Delitzsch.

Sie haben die Menschen ermutigt, ihr „Schicksal“ selbst in die Hand zu nehmen und das zu tun, was für „s i e“ richtig und nützlich war und nicht was die bestehenden wirtschaftlichen Interessengruppen ihnen zugestehen wollten.

Und wie wir alle wissen, war genau dieser Ansatz sehr erfolgreich!

Eine Ähnlichkeit mit dem Thema „Zeolith“ ist unverkennbar:

  • Seit Jahren berichten im „Netz der Dinge“ (Internet) Menschen und Wissenschaftler über geniale Erfolge mit Zeolith. Sie berichten von großen Vorteilen für Menschen, Tiere Böden und alle Bereiche der Natur.

Wäre dies nicht längst Grund genug gewesen, dass man seitens der Politik alles dran gesetzt hätte, diese Vorteile zu erforschen?

Merkwürdig, dass das nicht geschehen ist – oder?

Welche Wirtschaftsgruppen könnten vielleicht ein Interesse gehabt haben, dass solche Erkenntnisse nicht zustande kamen?

Das könnte neben der Pharma-Industrie (und deren Nutznießer) z.B. auch die Düngemittel-Industrie (und deren Nutznießer) sein.
Pillen und Kunstdünger verkaufen sich zweifellos besser, wenn es keine Alternativen zu geben scheint.

Das ist das Teil des „Spiels von Konkurrenz in Aktion“.
Und die Politik scheint stets mitzuspielen – bewusst oder unbewusst!

Wir sprechen davon, dass „MENSCHEN – für MENSCHEN die Wirtschaft MACHEN“. Und wir sprechen zugleich davon, dass dies kooperativ, also im Miteinander geschehen sollte.

Deswegen liegt es nahe, die genialen Kerninstrumente der Genossenschaftsentwicklung in Sachen „Zeolith“  jetzt in Wirkung zu bringen:

Wenden wir die Prinzipien Selbsthilfe-Selbstvertrauen -Selbstorganisation – Selbstbewusstsein jetzt praktische an, so könnte das heißen:
 
  • Die einen Menschen probieren den Nutzen von Zeolith für gesunde Pflanzen aus,
  • die anderen für gesunde Tiere 
  • die Nächsten testen die Verbesserung des Bodens,
  • und wiederum andere testen das Stallklima

Weitere „Felder“ sind sicherlich ebenfalls zum Testen angesagt:

·         Geruchsbelastungen (Gülle, Deponien, Wohnung) oder der Ersatz von Salz als Streumittel im Winter, etc.

Wer zusätzlich intensiv im „Netz der Dinge“ recherchiert, wird schnell selbst erkennen können, über welche positive Erfahrungen Menschen in Sachen Zeolith berichten – aus allen Bereichen! …

Nochmals an die Erfolge in Sachen Genossenschaften erinnernd:

·         Statt zu warten, bis irgendwelche politische Regungen erfolgen, beginnt man selbst sich zu informieren, zu organisieren und im eigenen Interesse zu handeln.

So gesehen könnte Zeolith dazu dienen – wie vor ca. 200 Jahren die selbstorganisierte Genossenschaftsentwicklung – wiederum etwas epochal wichtiges in  Bewegung zu bringen. …

Nennen wir diese Bewegung vielleicht „VitalCoop“ oder schlicht praktische Wahrnehmung von „Selbstverantwortung für Mensch und Natur“

Genossenschaftler ahnen, dass es sich auch unter „Förderzweck-Vorteilen“ lohnen könnte, gemeinsam mit ihrer Genossenschaft zu prüfen, ob sogar mittels Zeolith der „Förderzweck“ intensiver gestaltet  werden könnte. …
Die genossenschaftliche Landwirtschaft hat bereits damit begonnen, wie die Themen „Gülle“, „Düngung“, „Tiergesundheit“ und „Bodenverbesserung“ zeigen.

Der (umfassendere) „Fördervorteil“ für die genossenschaftlichen Mitglieder könnte in der Landwirtschaft  z.B. so aussehen:

·         Kostenersparnis für Wirtschaftsdünger
·         Mehr Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn Geruchsbelästigungen nachlassen (Gülle) und vermutlich das Grundwasser unbelastet bleibt

In anderen Genossenschafts-Bereichen könnte der Förderzweck z.B. eher in Richtung Gesundheit gehen. Neben der natürlichen und preisgünstigen „Entgiftung“ der Menschen, sollten auch Haustiere, Gärten und Pflanzen von Interesse sein.

Sie haben Recht, jetzt drängt sich folgende Frage auf:

  • Woher bekomme ich dieses Zeolith, natürlich in guter Qualität, preisbewusst und mit „Bedienungsanleitung“?

Der Zeolith-Verband ist auf den Weg gebracht und wird mittels eines „Zeolith-ABC“ zu Nutzen und Anwendung informieren. Wissenschaftliche Fachkompetenz (Fachbeirat) und ein Netzwerk von Labors bereiten die Qualitätssicherung vor. Ein Gütesiegel ist in Vorbereitung.

Und die Bezugsquellen?

Die finden Sie ebenfalls bereits im „Netz“. Geben Sie einfach mal den Begriff „Zeolith“ ein. ….
Dort können Sie Zeolith – in kleineren Mengen – für den menschlichen Bedarf bekommen, gleich ob naturbelassen oder als „Medizinprodukt“.

Mit der Firma „Froximun AG“ – sie bietet ein breites Sortiment Zeolith-Produkte als Medizinprodukt an – haben wir einen Kooperationsvertrag geschlossen, der gute Preisvorteile für unsere Mitgliedverbände und deren Mitglieder bietet.  

Die Angebote im Netz sind lediglich auf kleine Mengen ausgelegt.

In der Landwirtschaft, für Gärten, Obst- oder Weinplantagen, für Tiere und Böden, sowie als Streumittel, werden jedoch größere Mengen benötigt.

Auch daran ist gedacht, deshalb hat sich MMW auch an der Gründung einer „Zeolith-Handelsgenossenschaft“ beteiligt.

Zoelith-Verband und Zeolith-Handelsgenossenschaft sind für MMW wichtige „strategische Partner“, um zu zeigen, wie sinnvoll und wirksam „VitalCoops“ funktionieren können, wie das „WIR“ zur Entfaltung seiner „WirKraft“ kommt, und wie „Selbstorganisation“ und „Selbstverantwortung“ praktisch funktionieren, in einer Welt, in der immer mehr Menschen nach immer mehr „Wir-Qualität“          (We-Q) suchen und diese nutzen möchten.

Neue Studien zeigen, dass ca. 86% der Menschen in Deutschland lieber in einer Welt des „Miteinanders“ leben möchten, statt in einer Welt der Konkurrenz und des Gegeneinanders.

Wir haben gezeigt, wie „WirKraft-Felder“ sich z.B. bei einem so sinnvollen und wertvollen Produkt, wie „Zeolith“ erzeugen lassen und funktionieren könnten.

Wen es interessiert, wie „einfache“ Produkte – auch gegen erhebliche Widerstände sich durchsetzen können, der sollte mal unter dem Stichwort „Teekampagne“ im Internet suchen.

Statt von einer „Zeolith-Kampagne“ sprechen wir lieber von einem „VitalCoop“ oder dem „ZeoPlan“.

Weshalb?

Die „Teekampagne“ war ein „Startup“ für „Entrepreneur-Ship“, also für „Einzelunternehmer“.
Ein „VitalCoop“, wie der „ZeoPlan“ ist ein Startup für „Kooperierer“.

Und weil dabei auch eine Menge Lebens-Qualitäts-Vorteile in die Gesellschaft zurückfließen werden, nennen wir das – sofern man dafür ebenfalls ein (wirtschaftliches) „Modewort“ kreieren möchte – „Entredonneur-Ship“.

Wie dem auch sei, jetzt geht es ums MitMachen, um die Übernahme von Selbstverantwortung und „Mut zum Ausprobieren“.

MMW hofft, dass der „VitalCoop Zeolith“ nicht nur viele Nutzer hat, sondern auch in andere Bereiche ausstrahlt, quasi als „Vorbild“ für ähnliche Projekte wirkt.

Wer Leben und Gesellschaft so verändern will, dass sich Wirtschaft mit Sinn und Qualität vereinen, kommt an mehr Selbstorganisation,  Selbsthilfe und Selbstverantwortung eigentlich nicht vorbei.

Wer lediglich auf Politik „wartet“, gibt seine „Verantwortung ab“ und es bleibt alles irgendwie unbefriedigend.

Das ist keine Wertung, nur der Hinweis, dass man dann auch mit Ergebnissen, die man nicht mag, zu Recht kommen muss, wenn man nicht zum (selbstorganisierten) Handeln übergeht. …