Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Wenn Sie einen passenden Prüfungsverband suchen, helfen wir Ihnen gern dabei.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie auf der Homepage des MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.

21.03.2017

WirKraftWerke – Wie Genossenschaften durch WirKraft für Mitglieder und Kunden noch attraktiver werden können


Bereich:
Mitglieder-Förderung


Die Frage:

Wir sind eine Friseur- und Kosmetik-Genossenschaft mit ca. 60 Mitarbeitern, wovon ca. 40 Beschäftigte zugleich Mitglied unserer Genossenschaft sind. …
Der Förderzweck ist für die Mitglieder-Beschäftigten der sichere Arbeitsplatz und ein regelmäßiges Einkommen. Für unsere Kunden bieten wir gute Leistungen zu angemessenen Preisen. Könnten Sie uns bitte sagen, inwiefern sich ein „WirKraftKraftwerks-Konzept“ für unsere Genossenschaft weitere Vorteile bringen könnte,  insbesondere für die Beschäftigten/Mitglieder. …
     
(FragestellerIn – Mitglied des Aufsichtsrates einer Wohnungsbau-Genossenschaft

Die Antworten – Ein Auszug:

Grundlage für jede Förderung in einer Friseur-Genossenschaft ist zunächst, dass Sie ein hohes Potenzial an zufriedenen Stammkunden haben und dies Potenzial möglichst weiter ausbauen können. …

Die Berufe im Bereich  Friseure-Kosmetik-Wellness sind sogenannte „personenunmittelbare“ Dienstleistungen. Solche Dienstleistungen „leben“ sozusagen von einer Art Vertrauens-Verhältnis zwischen dem Kunden und der Person, die die Dienstleistung erbringt (Friseuse, Kosmetikerin). …
Ein solches Vertrauensverhältnis ergibt sich nicht nur aus einer guten Leistung, sondern – wie man sagt – der „stimmigen Chemie“ zweier Menschen (Friseuse/Kosmetikerin und Kundin) zueinander. Solche Situationen schaffen bereits eine „WirKraft“ im Kleinen.
Je mehr es gelingt, solche „WirKraft-Felder“ zu erzeugen und auszubauen, umso positiver wirkt sich das für die gesamte Genossenschaft und alle Beschäftigten/Mitglieder aus. …
Ein solch enges Vertrauensverhältnis beinhaltet auch, dass eine Vielfalt von Informationsaustausch erfolgt, bis hin zu „Ratschlägen in allen Lebenslagen“. …
Der Friseurberuf wird leider völlig unterschätzt und meist nur oberflächlich auf die reine Leistungserbringung reduziert.
Eigentlich ist er aber viel mehr:

·         Er ist Beratung für viele Lebenslagen, besonders natürlich für alles „rund um Schönheit und Wohlbefinden“.

Eine wahrhaft unglaubliche Chance für nachhaltig positive Entwicklungen für Ihre Genossenschaft liegt genau darin.

Warum?

Nehmen wir ein Beispiel:

Gute Friseusen oder Kosmetikerinnen wissen längst, dass Schönheit und Wohlbefinden sowohl äußerliche, wie auch innere Gründe haben. Ein Mensch der sich unwohl fühlt, weil er Sorgen oder Ängste hat, wird auch durch eine sehr gute Kosmetik oder Frisur kaum wirklich zufriedenzustellen sein. Kommt jedoch ein Kunde, der „einen guten Tag“ hat, sozusagen „gut drauf“ ist, wird auch eine ehr durchschnittliche Leistung einer Friseuse akzeptiert werden. Jede Friseuse oder Kosmetikerin weiß davon zu berichten. …

Um einen wichtigen Schritt ihrer Genossenschaft in Richtung WirKraftWerk zu gehen, wäre z.B. darauf zu achten, dass z.B. bei Weiterbildungen eine ganzheitlichere Sicht des Kunden (Menschen) Berücksichtigung findet.
Wohlbefinden eines Menschen kann psychologische, aber auch physiologische Gründe haben. Gute Ernährung spielt dabei ebenso eine Rolle, wie z.B. die Entlastung des Körpers von Schadstoffen mittels Darmreinigung. ...

Eine solche ganzheitlichere Sichtweise bietet eine weitere Chance für ihre Genossenschaft in Richtung WirKraftWerk:

·         Die Angebotspalette für Verkaufsprodukte wird erweitert. Jetzt gibt es z.B. auch Mittel zur Darmreinigung im Angebot. …

Diese Idee beinhaltet sogar (zugleich) weitere Chancen, um die Genossenschaft in der Bevölkerung „punkten“ zu lassen, also neue Kunden zu gewinnen. …
Wir wollen hier ein Beispiel anregen:

Sie suchen von vorneherein den Produktanbieter aus, der folgende Kriterien erfüllt:

·         Gute Qualität, um das Wohlbefinden ihrer Kunden zu steigern
·         Sich ein Mehrertrag für die Genossenschaft ergibt,
·         Die Beschäftigten am Zusatzumsatz beteiligt werden
·         Die Kunden (sicht- und wahrnehmbar) einen Preisvorteil erhalten.

Und außerdem vereinbaren Sie mit dem Anbieter, dass er zum Thema „Gesundheit und Entgiftung“ – öffentlich - Fachvorträge anbietet, zu denen die Genossenschaft einlädt.

Solche Fachvorträge sind u.U. bessere Möglichkeiten, neue Kunden anzusprechen, wie es manch teure Marketing-Aktion je leisten könnte. …

Und außerdem:

·         Solche Veranstaltungen zahlt der Anbieter (gern)
·         Marketing und Werbung müssen Sie wahrscheinlich selbst zahlen.

Damit hätten wir einen weiteren Schritt in Richtung WirKraftWerk getan.

Natürlich gibt es noch weitere „Bausteine“, um das WirKraftWerk zu optimieren.

Denken Sie bitte daran, dass Ihre Mitglieder – jedes für sich – Monat für Monat einen erheblichen Konsumbedarf hat. Ist dieser „Einzel-Einkauf“ wirklich optimal oder gäbe es auch dort Möglichkeiten, GRUPPEN-VORTEILE zu erzielen?

Aber das ist doch nicht der Gegenstand unserer Friseurgenossenschaft, könnten Sie sagen. Bei einer Genossenschaft gilt jedoch – was leider nur wenige Mitglieder wissen – dass der Förderzweck für die Mitglieder viel weiter geht, wie der Unternehmensgegenstand.
Vereinfacht ausgedrückt heißt das:

·         Alles, was die Mitglieder beschließen, wie Förderung auszusehen hat, ist auch zu fördern!

Und zusätzlich wichtig ist zu wissen:

·         Die Durchführung der Förderung kann auch einem oder mehreren „DRITTEN“ übertragen werden.

Könnte das etwa heißen, dass die Mitglieder über Ihre Genossenschaft einkaufen könnten?

Das könnte nicht nur so sein, das sollte stets den Mitgliedern so angeboten werden, denn im „Gruppen-Einkauf“ stecken eine Menge Zusatz-Vorteile, nicht nur bezogen auf den besseren Preis …

Sie sehen, ein WirKraftWerk ist eine fantastische Form, die Vorteile von Kooperation deutlich sichtbar und erfahrbar zu machen. …

Jedes WirKraftWerk hat seine Besonderheit. Deshalb sagen wir auch nicht:

·         So muss ein WirKraftWerk aussehen.

Wir sagen vielmehr:

·         Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten für WirKraftWerke.

Das optimale WirKraftWerk entsteht erst dann, wenn sich die Interessen der Genossenschaft mit den Interessen der Beschäftigten/Mitglieder und den Interessen der Kunden optimal vereinigen.

WirKraftWerke erhalten ihre beste Wirkung durch Konsens und Bündelung von Einzel- mit Gruppeninteressen. …   

Wie das genau geht, dazu sollten wir einen – kostenlosen und unverbindlichen – Gesprächstermin finden.
      
WirKraftWerke – Die Vorteile von Kooperation erlebbar machen

Fragen bitte an info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.

16.02.2017

Gesetz zur Förderung von Kooperationen und Genossenschaften


Pressemitteilung


DEGP fordert von Regierung und Parteien, ein eindeutiges Bekenntnis zugunsten eines kooperativen Wirtschafts- und Finanzsektors.


Dass die UNO das Jahr 2012 zum „Jahr der Genossenschaften“ ausrief, die UNESCO, die Genossenschafts-Idee zum Weltkultur-Erbe erklärte zeigt, dass Kooperationen und Genossenschaften wichtig und richtig sind. Der guten Worte sind genug gewechselt, jetzt müssen die Taten folgen – so der Tenor einer Fachtagung des Deutsch-Europäischen Genossenschafts- und Prüfungsverbandes zum Thema „Konkurrenz oder Kooperation – Die Menschen möchten wählen können“.   

DEGP und der MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft, hatten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Genossenschaften, Vereinen und Verbänden eingeladen, um sich über gemeinsame Initiativen abzustimmen, u.a. auch „Wahl-Bausteine-2017“ zu formulieren, die einen nachhaltigen Um- und Ausbau zugunsten kooperativer Wirtschaft, Finanz- und Gesellschafts-Strukturen beinhalten.

Im Eingangsreferat begründete Gerd K. Schaumann (Vorstand DEGP) die Notwendigkeit und Zielrichtung der Initiative. Zusammengefasst lauteten die wichtigsten Forderungen:

A.   Kooperation ist eine Gesetzmäßigkeit der Natur. Und die Natur arbeitet damit äußerst effektiv und effizient.
B.   Unser Körper – was jeder leicht feststellen kann – ist durch und durch auf Kooperation eingerichtet. Milliarden von Zellen sind mit unglaublicher Präzision – lebenslang – hochwirksam kooperativ tätig. Würde man jedoch nur wenige Sekunden diese Organisation nach „konkurrierenden“ Prinzipien ausrichten, wäre ein zeitnaher Kollaps unvermeidlich.
C.   Seit Jahrzehnten orientieren sich jedoch Politik und Gesellschaft in unserem Land einseitig nach genau entgegengesetzten Handlungsmuster.  Wohin man auch schaut, bei fast allen Strukturen findet man das Grundmuster der Konkurrenz.
D.   Es mag in der Vergangenheit durchaus Gründe gegeben haben, im Prinzip von Konkurrenz eine erwünschte Dynamik erkannt zu haben. Die aktuellen Situationen zeigen jedoch in fast allen Bereich – national und international -, dass Konkurrenz nicht zu Lösungen führt, die Menschen nützen und denen sie vertrauen wollen. Aber es fehlt ihnen an Wahlmöglichkeit.
E.   Wenn man es ernst meint, mit der Bereitschaft, dem „Pflänzchen“ Kooperation – vor allem in einem Umfeld von dichten „Wäldern der Konkurrenz“ - eine Chance zu geben, seine wahre Kraft zu entfalten, dann muss man bereit sein, über Worte hinauszugehen und politisch nachvollziehbare Taten folgen lassen.
F.    Ein Blick auf die „Erfolgs-Story“ des Gesetzes für Erneuerbare Energien (EEG), mit dem ja bekanntlich die wichtige „Energiewende“ initiierte wurde, macht deutlich, was jetzt benötigt wird. Mag man es zeitlich befristete  „Subventionen“ oder schlicht „Start-Förderung“ nennen, kann dahingestellt bleiben. Wichtig und richtig war jedoch, dass man erkannte, dass eine Energie-Wende nicht ohne sicht- und wahrnehmbare „Anstöße“ machbar ist. Das Übergewicht der traditionellen Strukturen konnte nur gelockert werden, wenn man dem NEUEN sozusagen „besondere Vitamine“ zuführte.
G.   Analog sehen wir heute einen Umbau von einer Konkurrenzwirtschaft zu mehr Kooperationswirtschaft. Während es dort um die politisch gewollte „Energiewende“ ging, geht es heute um eine „Wirtschafts-Wende“. Deshalb ist es notwendig und folgerichtig, diesen Weg – analog dem EEG – mit einem „Kooperations-Förder-Gesetz“ zu begleiten.
H.   Ein solches Grundlagen-Gesetz sollte z.B. steuerliche Anreize für Investitionen, Beteiligungen und reinvestierte Gewinne von und in Kooperationen und Genossenschaften schaffen, Existenzgründern von Kooperationen und Genossenschaften den Aufbau von Eigenkapital erleichtern, den Zugang zu Fremdmitteln absichern, spezielle KfW-Programme ausweisen oder ähnlich förderlich wirken.
I.     Die sich zur Wahl stellenden Parteien sollten prüfen, das Thema Kooperation und Genossenschaften deutlicher hervorzuheben. Denn allein 21. Millionen Menschen in Genossenschaften und über 50 Mio. Menschen in Vereinen zeigen, dass es sich hierbei nicht um eine Minderheit von Menschen handelt, die aufmerksam zuhören erden, wenn in den nächsten Wochen und Monaten um Wähler geworben wird.
J.    Die künftige Bundesregierung soll aufgefordert werden, ein Ministerium für Kooperation und Genossenschaften einzurichten, um dem Anliegen nach einer gleichgewichtigen Berücksichtigung von Konkurrenz und Kooperation entsprechendes Gehör zu verschaffen. Hilfsweise sollte die Bundesregierung einen „Kooperationsbeauftragten“ der Bundesregierung benennen.
K.   Außerdem sollte ein Sachverständigenrat installiert werden, der jährlich einen Bericht zur Entwicklung und Lage der Kooperationsentwicklung erstellt.
L.    Ausdrücklich begrüßt wird die positive Stellungnahme der Kultusministerkonferenz – zu einer MMW-Initiative – künftig Studienbereiche für Kooperationswissenschaft und/oder Kooperationswirtschaft an Hochschulen und Universitäten zu befördern.   

Lothar Kühne, Vorsitzender des Verbandsrates im DEGP fasste das Ergebnis der Fachkonferenz zusammen: Während die zur Mitwirkung an der Fachtagung angesprochenen Vertreter aus den verschiedenen Organisationen und Vereinigungen eingangs eher erstaunt waren über Thema und Zielsetzung der Tagung, zeigte der Konferenzverlauf und die engagierten Diskussionen deutlich eine Tendenz in Richtung „Einstieg in den Umstieg“. Folgerichtig war deshalb auch die Forderung der Teilnehmer an DEGP und MMW konsequent, in diese Richtung weitere Konferenzangebote zu organisieren und sich in einem Bündnis „Kooperation für Deutschland“ mit anderen Organisationen zu verbinden.

Die Teilnehmer forderten in einer Resolution die Veranstalter auf, prüfen zu lassen, ob die fehlende Gleichberechtigung von „Kooperation und Konkurrenz“ im Grundgesetz zu ergänzen wäre oder ob bereits der bestehende Gleichbehandlungsgrundsatz ausreichend sein könnte, Gesetze auf ihre „kooperative Verfassungsmäßigkeit“ hin überprüfen zu lassen.

Pressemitteilung vom 16.02.2017 abgedruckt u.a. unter:

12.12.2016

Förderzweck - Mit guter Qualität und Kommunikation die Wirk-Kraft stärken



Bereich:
QuantenManagement in Kooperationen
Ziel:
Erfolgreich mit den Instrumenten der QuantenPhysik 

Die Frage:

Genossenschaften sind die einzige Rechtsform, in der gesetzlich die „Förderung der Mitglieder“ festgeschrieben ist. Wie das näher aussehen soll hat, ist den Genossenschaften und ihren Mitgliedern überlassen. Schaut man sich allerdings viele Genossenschaften näher an, so stellt man überrascht fest:

a.   Der Förderzweck ist sehr allgemein und unverbindlich gehalten.
b.   Der Inhalt des Förderzwecks spricht – sofern er ihnen überhaupt wirklich bekannt ist – die Mitglieder kaum an. Man könnte sagen, „er reißt keinen vom Stuhl“. …
c.   Der Förderzweck ist sehr statisch. Die Mitglieder werden kaum ermuntert, an der Weiterentwicklung des Förderzwecks aktiv teilzunehmen.
d.   Genossenschaften sind eine Gruppe. Der Grundsatz: „Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gemeinschaft“, könnte doch eigentlich zu einer Menge an „Fördervorteilen“ führen, was aber kaum erfolgt.
e.   Kaum eine Genossenschaft hat eine Art Dokument ( „Richtlinie“), die den Förderzweck konkretisiert und auch den Mitgliedern Initiativen eröffnet, diesen Förderzweck weiter- und mit zu entwickeln …
f.    Auf den Generalversammlungen gibt es bisher keinen besonderen Tagesordnungspunkt, der etwa so heißt: „Bericht über den Stand der Mitgliederförderung“. Ich kenne keine Genossenschaft, die das macht, schon gar keine Bank-Genossenschaft …

Ich würde mich freuen, wenn – nachdem Genossenschaften gerade zum „Weltkulturerbe“ erklärt wurden – noch mehr „Aufschwung“ für Genossenschaftsgründungen erfolgen würden. Könnte nicht auch dazu ein moderner Förderzweck einen guten Beitrag leisten? …
Wie würde es aus Sicht des QuantenManagements aussehen? …
        
(FragestellerIn – Aufsichtsratsmitglied in einer Genossenschaft)

Die Antworten – Ein Auszug:

Dass Genossenschaften einen gesetzlichen Förderzweck für ihre Mitglieder haben, scheint bisher tatsächlich nur wenig im Bewusstsein von Gründern, Gremien und Mitgliedern verankert zu sein. Und so folgt, dass man sich – bei der Formulierung - mit recht oberflächlichen und allgemein gehaltenen Formulierungen zufrieden gibt.

Wir wollen hier nicht näher darauf eingehen, dass der Fragesteller wohl bei seinen Fragen vermutet, dass das Förder-Thema bei vielen Genossenschaften eher als so etwas wie eine „Pflicht“ i.S.v. gesetzlicher Verpflichtung gesehen wird, die man – eher nebenbei – zu erfüllen hat. Er könnte auch meinen, dass ein zu konkret aufgeführter „Förderzweck“ zu konkreten Nachfragen seitens der Mitglieder führen könnte, denen man lieber auf Seiten der Vorstände oder Aufsichtsräte ausweichen möchte.
Letztlich könnte der Fragesteller aber auch meinen, dass der Förderzweck durchaus für eine Genossenschaft zu mehr dienen könnte, wie nur als „Worthülse“ aufgeführt zu werden, weil es einfach (gesetzlich) geboten ist, wenn man eine Genossenschaft „betreibt“, statt eines Unternehmens in anderer Rechtsform, wie z.B. einer GmbH …

Nachfolgend wollen wir uns genau auf diese (mögliche) Sichtweisen konzentrieren, weil wir grundsätzlich annehmen, dass es beabsichtigt ist, mittels des Förderzwecks die Leistung und Attraktivität einer Genossenschaft zu stärken. …

Eine solche Sichtweise scheint in der Tat bisher bei Genossenschaften kaum thematisiert zu sein, denn sonst würde man mit diesem Thema „erfolgsbezogen“ umgehen, d.h. mehr (erfolgs-)wirtschaftlich und weniger rechtlich. …

Wir haben nachgefragt bei einigen Vorständen und Aufsichtsräten von Genossenschaften und waren erstaunt, wie „überrascht“ man auf einige der „normalsten“ Fragen im Genossenschaftsleben reagierte. Unsere Fragen lauteten – auszugweise - schlicht und einfach:

a.   Haben Sie Ihre Anteilseigner schon einmal befragt, wie zufrieden diese mit der bisherigen Förderung sind?
b.   Haben Sie schon einmal Ihre Anteilseigner aufgefordert, selbst Vorschläge zur Erweiterung/Verbesserung der Mitgliederförderung zu machen?  
c.   Ist Ihren Mitgliedern bekannt, dass sich der Förderzweck nicht darauf begrenzen muss, was die Satzung nennt, sondern jederzeit durch die Generalversammlung erweitert werden kann?
d.   Ist Ihnen bekannt, dass Sie mit der Entwicklung, Umsetzung oder Durchführung der Mitgliederförderung auch Dritte beauftragen können?
e.   Können Sie sich vorstellen, dass eine intensivere Kommunikation – auch, aber nicht nur zum Förderzweck - mit Ihren Mitgliedern, zu mehr Vorteilen für beide Seiten - also auch ihrer eigenen Genossenschaft - führen kann?  

Obgleich alle Fragen Ihre Bedeutung und Berechtigung haben, konzentrieren wir uns nachfolgend besonders die Frage e).

Warum?

Unter quantenphysikalischen Gesichtspunkten ist es bedeutsam, dass ein (positives) „Energie-Feld“ für eine Genossenschaft entsteht, was wir als „Quantenfeld“ bezeichnen. …

Vereinfacht ausgedrückt, geht es um Folgendes:

Gedanken sind nichts anderes, wie eine Energie-Form.
Gedanken, die wir aussenden, gehen nicht „verloren“, wie gemeinhin angenommen wird. Gleichsam Magneten, verbinden sich – gleichgelagerte – Gedanken und bilden eine Art „Quanten-Feld“. Das ist zwar nicht sichtbar, aber durchaus wahrnehmbar. Analog dazu gibt es für jeden Menschen auch eine Art persönliches „Feld“, was man als „Feld der Lebensenergie“ (kurz auch „Aura“ genannt)   bezeichnen könnte. Diese „Aura“ kann inzwischen auch fotografisch festgehalten werden, mittels der sog. Kirlian-Methode (wenn Sie sich dazu näher informieren möchten, können Sie „Kirlian-Fotografie“ bei Google „nachschlagen“).

So, wie die Gedanken und Empfindungen für einen Menschen dessen Lebens-Energie-Feld abbilden, verbinden sich die Gedanken und Empfindungen von einer Gruppe von Menschen zu einem (kooperativen) „Energiefeld“. …
Leicht nachvollziehbar, dass das „Gruppen-Feld“ einer Genossenschaft möglichst aus einer „vorteilhaften“ (Lebens-) Energie der Mitglieder bestehen sollte. …

Keine anderen Menschen, sind so (gedanklich) eng mit dem Aufbau eines positiven – aber auch negativen - Quantenfeldes einer Genossenschaft verbunden, wie die Mitglieder und Beschäftigten dieser Genossenschaft.
Natürlich spielen auch Kunden, Lieferanten oder andere Gruppen, die mit der Genossenschaft in Kontakt treten, eine gewisse Rolle, aber deren Gedanken – an und über die Genossenschaft – sind selten so intensiv und nachhaltig, wie die von Mitgliedern oder Beschäftigten. …

Exkurs:

Der „Beobachter-Effekt“ in der Quantenphysik zeigt auf, dass die kleinen Teilchen (Quanten) sich – seltsamer Weise – genau so bewegen, wie es den Gedanken des Beobachters entspricht. Experimente zeigen sogar recht deutlich, dass diese Teilchen über eine Art Intelligenz verfügen, denn sie reagieren sogar auf Gedanken-Prozesse, die der Beobachter (vor der Beobachtung) sozusagen vorab bereits definiert hatte.….

Dies übertragen auf unsere Situation heißt nichts anderes wie, Mitglieder bzw. Beschäftigte – nachhaltig positiv – zum erwünschten Denken über unsere Genossenschaft anzuregen. Tun sie das intensiv, baut sich sozusagen ein entsprechendes „Quantenfeld“ auf. Nennen wir dies „Quantenfeld“ vereinfacht gesagt, unser „Wir-Feld“.

Gelingt es uns nun, dass unsere Mitglieder – öfters und positiv – intensiv an und über ihre Genossenschaft „denken“, bekommt ihre Genossenschaft also viel Aufmerksamkeit. Und es gilt der Grundsatz:

„Energie folgt der „Aufmerksamkeit“.

Wohin sich also unsere Aufmerksamkeit richtet, dahin fließt auch unsere Energie.

Stellen Sie sich nun folgende Situationen vor:

A.   Die Genossenschaft „X“ kommuniziert 1x pro Jahr mit ihren Mitgliedern, vielleicht versendet sie dazu die – meist recht „trockene“ - Einladung zur Generalversammlung.
B.   Die Genossenschaft „Y“ kommuniziert 4 bis 6x (oder noch öfter) pro Jahr mit ihren Mitgliedern und informiert dabei stets über neue, interessante Erweiterungen des Förderzwecks. 

Leicht einzusehen, welche der beiden Situationen zu mehr „Energie-Transfer“ in das „Quantenfeld“ einer Genossenschaft führt.

Vereinfacht gesagt:

·         Je mehr (positive) Aufmerksamkeit (und damit positive) Gedanken die Mitglieder ihrer Genossenschaft „schenken“, umso stärker wird das „Quantenfeld“ dieser Genossenschaft.

Folgerichtig, wäre das Management einer Genossenschaft gut beraten, öfters solche Situationen zu erzeugen.

Kein anderes Thema, wie der Förderzweck vermag dieses erwünschte Ergebnis zu erzeugen.

Keine andere Rechtsform, wie eine Genossenschaft, verfügt sogar über das gesetzliche Erfordernis, einen Förderzweck „ausweisen“ zu müssen.

Wer das als „Nachteil“ definiert, hat nicht begriffen, dass „Chancen-Denken“ (statt „Problem-Denken“) ein wirklich erfolgreiches Management ausmacht.

Statt also den „Förderzweck“ quasi zu „verdrängen“ oder eher ignorieren zu wollen, sollten intelligente Manager in Genossenschaften nach Lösungen suchen, den Förderzweck als Chance zu sehen. Diese Chancen beginnen dann z.B. wenn man beginnt intensiver mit den Mitgliedern zu kommunizieren. …

Denken Sie nur, welche Chance und welchen Vorteil ein Unternehmen hat, dem – qua Gesetz – eröffnet wird, in jeder sinnvollen Form, so oft wie notwendig, mit seinen Mitgliedern in Kontakt zu treten. …

(Wer sich im Thema „Verbraucherschutz“ auskennt, der weiß wovon wir reden. Denken Sie nur an die „Barriere“, wann ein Unternehmen einen Privatkunden anrufen darf …)

Lassen Sie uns über einige Erfahrungen berichten, die unser KooperationsPartner QuantInstitut in einem Seminar zum Thema „QuantenManagement im Mittelstand“ machte.

Als man dort quantenphysikalisch optimierte Methoden zur Erhöhung des Aufmerksamkeits-Potenzials behandelte, sprach man auch die Möglichkeiten an, wie sie der Förderzweck-Auftrag für eine Genossenschaft bereit hält. Nun, die überwiegende Zahl der Führungskräfte dieses Seminars kamen aus Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH. Für diese Menschen war so etwas wie „Förderung“ oder „Förderzweck“ natürlich fremd. Nachvollziehbar, denn eine GmbH hat meist nur wenige Anteilseigner.
Dennoch interessierte das Thema Förderzweck intensiv und es tauchte – fast einhellig - die spannende Frage auf:

·         Können wir bei einer GmbH auch einen Förderzweck einführen?

Dort hatte man die Chance längst begriffen. Und ein Seminar-Teilnehmer brachte es irgendwie auf den Punkt und fragte:

·         Was muss ich tun, um ein ebenso starkes „Privileg“ zu bekommen, wie es Genossenschaften in Form des Förderzwecks haben?

Schwierig, für eine GmbH, denn dort gibt es nur wenig Teilhaber. Aber auf die Mitarbeiter bezogen, ein interessanter Gedanke. …
Und dieser „pfiffige“ Manager erkundigte sich zugleich, was zu tun wäre, um zusätzlich auch eine Genossenschaft zu „managen“ …. Und die GmbH dann mit dieser zu „vernetzen“ …

„So geht Wirtschaft“ – wäre man versucht zu sagen, unter Anwendung eines bekannten Werbeslogans …

Und ein anderer Teilnehmer fragte nach, ob man einen solchen „Förderzweck“ auch mit Formulierungen ausfüllen könnte, wie z.B.

·         „Fördern von Freude, Harmonie, Wertschätzung und Gesundheit“

Die verblüffende Antwort auf das WARUM lautete:

·         Schauen Sie die Werbung von „MC Donalds“ an, dann wissen Sie, was ich meine.

(Weil wir nicht wissen, ob Sie sich bei „MC Donalds“ auskennen, dies zum Hintergrund: Die Unterzeile dort lautet …. „Wir lieben es“.)

Es lohnt sich über folgende Frage nachzudenken:

·         Was könnte MC Donalds veranlasst haben, so eine „ver-rückte“ Formulierung als zentrale Werbebotschaft zu kreieren?

Wer dieser „Spur“ nachgeht, wird wissen, dass es durchaus SINN machen könnte, auch im Förderzweck zu schreiben:

·         „Fördern von Freude, Harmonie, Wertschätzung und Gesundheit“

Und danach kommen natürlich noch die weiteren Themen, die den Förderzweck beschreiben.

Fazit:

Wer nach der Aufnahme von Genossenschaften in den Katalog „Weltkulturerbe“ glaubt, sich darin „sonnen“ zu können, hat vielleicht etwas missverstanden.
Wer jedoch erkennt, dass „Weltkulturerbe“ so etwas wie eine Herausforderung für ein Modernes Genossenschaften sein könnte, dürfte auch erkennen, dass es jetzt z.B. auch darum gehen sollte, in eine intensive „Förderzweck-Diskussion“ einzutreten, weil genau dieses Element dem Grundanliegen der „Väter des deutschen Genossenschaftsgedankens“ zentral innewohnte.

Zusammengefasst kann gesagt werden:

·         Wer (s)eine Genossenschaft - nachhaltig - erfolgreich führen bzw. managen möchte, kommt eigentlich an einer „Quantensicht“ nicht vorbei.
·         Dabei geht es darum, dass die Aufmerksamkeits-Energie der Teilhaber für den Aufbau eines starken „Quantenfeldes“ genutzt wird.
·         Ein Förderzweck, der fasziniert und ständig intelligent erweitert und mit den Mitgliedern kommuniziert wird, ist dafür quasi ein „Turbo“.
·         Wer das ignoriert, hat nicht nur eine Chance vertan, er oder sie muss das dann durch teure und aufwändige Werbeaktivitäten versuchen zu kompensieren.
·         Die Zellen und Organe unseres Körpers, ja die gesamte Natur zeigen, wie effektiv Kooperation und Förderung funktionieren.

So entstehen die „WirKraft-Werke“, die Genossenschaften zu wahrer Stärke und Faszination und damit dem Grundgedanken von Kooperation zur raschen Ausbreitung verhelfen.     
                

QuantenManagement (QM) verstehen, heißt dem Erfolg „Flügel verleihen“. Gerade in Kooperationen ist dieses FührungsInstrument wertvoll wegen der potenziellen – zusätzlichen - WirKraft-Vorteile. Bei QM kooperiert MMW mit dem QuantInstitut Deutsche Forschungs Cooperation für angewandte QuantenPhysik.

Hinweis: Im Einverständnis mit den Fragestellern haben wir: a. die Fragen – sprachlich - geringfügig redaktionell überarbeitet, b.  Die veröffentlichten Antworten leicht gekürzt.  
Rückfragen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.